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"Hier norden wir uns ein"

Gruppenbild vor dem Weltenbaum
Gruppenbild vor dem Weltenbaum © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 14.12.2015, 19:04 Uhr
Sandkrug (maw) Jeder Ort kann das Zentrum der Welt sein. Es kommt auf den Standpunkt an. Für die Sandkruger befindet sich der Mittelpunkt seit Sonntag wieder am früheren Feuerwehrdepot des Dorfes. Dort wurde die zweite Auflage des Weltenbaumes eingeweiht.

Der Vorgänger hatte nach 13 Jahren ausgedient und so machten sich Sven Freitag und seine Helfer von der Lehrtischlerei der Lebenshilfe daran, einen neuen Weltenbaum zu bauen. Finanziert wurde das Vorhaben von der Gemeinde. Am Wochenende ist der Baum beim Weihnachtsliedersingen festlich eingeweiht worden. Neben Ortsvorsteher Gerhard Müller, Amtsdirektorin von Britz, Chorin und Oderberg Astrid Gohlke und Uwe Kegel vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr waren zahlreiche Dorfbewohner erschienen, um dem neuen Wahrzeichen die Gunst zu erweisen. "Hier norden wir uns ein", sagte Astrid Gohlke in ihrer kurzen Ansprache. Der Baum solle den Blick in die Welt öffnen, fügte sie hinzu.

Robinie und Eiche, zwei langlebige Holzarten, sorgen fortan für einen langen Bestand des imposanten Gebildes. Der Stamm geht auf eine Spende des Sandkrugers Peter Schumacher zurück.

Lang sind auch die ausgewiesenen Wege auf dem originellen Stück, die mit Hilfe von Vermessungsingenieur Stephan Roeschert neu und nunmehr präziser berechnet wurden. So ist beispielsweise Hawaii sage und schreibe 11 747 Kilometer von der kleinen Gemeinde vor den Toren Eberswaldes entfernt. Für Auckland in Neuseeland schlagen gar 17 690 Kilometer zu Buche. 42 weitere Orte weltweit haben Zugang zum Baum gefunden. Genauso viele, wie beim Vorgänger, der als Vorlage diente und nach einer Idee des gebürtigen Sandkrugers Siegfried Kluge aus Gelting in Schleswig-Holstein entstanden war.

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