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Ein Ort zum Flanieren

Kai-Uwe Krakau / 26.05.2016, 06:20 Uhr
Eiche (MOZ) Der KaufPark Eiche wird umgebaut. Bis zum Sommer 2017 soll das Einkaufszentrum "noch attraktiver, frischer und anziehender" sein. Insgesamt wird eine zweistellige Millionensumme investiert.

Ein großer Kran, viel Sand und ratternde Maschinen - wer den KaufPark Eiche besucht, kann sehen, wie sich die Baustelle täglich verändert. "Wir wollen ein familienfreundliches, grünes Center schaffen", sagt Managerin Ines Ritter. Die Kunden sollen sich wohlfühlen und gerne verweilen. "Modern und offen, inspirierend und humorvoll ist das architektonische Konzept des neuen KaufParks", so die Center-Chefin.

Nach einem Eigentümerwechsel vor zwei Jahren wurde bereits im Februar 2015 der Bauantrag eingereicht, im Sommer lag die Genehmigung vor. Im vergangenen November gab es die Vergabegespräche, wenig später wurde der Vertrag mit dem Unternehmen Max Bögl unterschrieben. Seit dem 8. Februar ist der Kaufpark offiziell eine "Baustelle". Bereits vorher schloss der Baumarkt B1, der noch bis 2019 laufende Mietvertrag wurde "im beiderseitigen Einverständnis" nicht verlängert. Eine Entkernung und der Rückbau folgten, der Außenbereich (Baustoffe) mit rund 4000 Quadratmetern verschwand. "Die Flächen werden aber wieder vergeben", versichert die Centermanagerin.

Momentan wird vor allem am Neubau zwischen Media-Markt und dem Haupteingang gearbeitet. Dafür mussten auch nicht wenige Parkplätze geopfert werden. Die Gesamtzahl sinkt von 4000 auf 3650. Sie bleiben weiterhin kostenlos. "Wir hätten gerne Filialisten, die es in Deutschland noch nicht gibt", sagt Ines Ritter zu den Wünschen zum künftigen Branchen-Mix. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich diese erfüllen werden. Ansonsten setzt der KaufPark auf die "bewährten Marken des deutschen Einzelhandels". Darüber hinaus werden auch innerhalb des Centers einige Geschäfte ihren Standort wechseln.

Gleich drei Eingangsportale werden ab Sommer 2017 die Besucher empfangen. Den Haupteingang säumt dann ein offener Vorplatz, die Zugänge und Wege sind breiter und grüner. Im Innen- und Außenbereich werden Naturmaterialien zu finden sein, ein neues Konzept sorgt für warmes natürliches Licht. Für den Genuss beim Einkauf stehen zudem gastronomische Angebote, die mit ihrem Ladenbaukonzept das offene Ambiente unterstreichen werden. Die Rolltreppen verschwinden, vier Fahrstühle werden eingebaut. "Wir wollen weg vom Industrie-Charme", sagt Ines Ritter. Vielmehr solle eine "Verbindung zwischen Stadt und Land" geschaffen werden. Auch das alte Motto "Parken, kaufen, sparen" hat ausgedient. Künftig steht das "Erlebnis Kaufen" im Mittelpunkt. Die Verkaufsfläche wird durch die Umbauarbeiten nicht größer, sie beträgt nach wie vor rund 45 000 Quadratmeter.

Im Frühjahr 2017, und damit pünktlich zur Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) in Berlin-Marzahn, soll das Projekt im Wesentlichen abgeschlossen sein. Restarbeiten erfolgen bis zum Sommer.

"Wir hoffen, dass unsere Kunden etwas Verständnis für die Einschränkungen während der Bauphase haben", so Centermanagerin Ritter.

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