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Polonaise bei strömendem Regen

Dorffest Lichtenow: Bei strömendem Regen und "Rosamunde" von den Blasmusikern drehten Elke und Gerhard Lang ihre Runden und führten anschließend die Polonaise an
Dorffest Lichtenow: Bei strömendem Regen und "Rosamunde" von den Blasmusikern drehten Elke und Gerhard Lang ihre Runden und führten anschließend die Polonaise an © Foto: Dirk Schaal
Dirk Schaal / 28.06.2016, 06:48 Uhr
Lichtenow (MOZ) Selbst von Gewitter und wolkenbruchartigen Schauern ließen sich die Lichtenower am Sonnabend nicht von ihrem Dorffest am Spritzenhaus vertreiben. "Vielleicht werden wir den einen oder anderen Programmpunkt etwas verschieben müssen, aber ausfallen wird nichts", versprach Ortsvorsteher Herbert Peschke.

Bereits am Vormittag ging es schon traditionell in Lichtenow heiß her. Neben mehr als 20 Skatspielern kämpften auch vier Volleyballmannschaften um die offene Dorfmeisterschaft. Am Ende hatten die Bundtstifte aus Strausberg aber die Nase vorn.

"Lichtenow ist schon eine Ausnahme. Immer mit der Festeröffnung am Nachmittag sind die Leute hier und es ist tolle Stimmung bis zum Ende. Das habe ich anderswo noch nicht erlebt", sagte Stamm-DJ Uwe Schädler aus Grünheide, der bis in den späten Abend unterhielt.

Bereits bei den ersten Klängen der Eggersdorfer Dorfmusikanten wagten sich die ersten Pärchen auf die zur Tanzfläche umgewidmeten Dorfstraße. Erst ein ausgewachsener Wolkenbruch konnte die Tanzwütigen unter das Zeltdach treiben. Aber auch das nur kurz. Bei strömendem Regen und "Rosamunde" von den Blasmusikern drehten Elke und Gerhard Lang ihre Runden und führten anschließend die Polonaise an.

"Wir sind hier am Spritzenhaus übrigens wieder auf dem historischen Lichtenower Festort", erklärte Herbert Peschke. Bis 2001 fand das jährliche Dorffest am Badebruch statt. "Wir wollten das Fest dann wieder zentral in den Ort holen und erst später anhand historischer Dokumente haben wir bemerkt, dass es genau hier früher auch schon immer stattgefunden hat", fügte er hinzu.

Einen kurzen Ausschnitt aus dem diesjährigen Pelle-Camp zeigte vorab Regisseur Stephan Wapenhans mit seinen jugendlichen Schauspielern. "In 80 Tagen um die Welt" heißt das neue Programm, dessen Premiere für Anfang September geplant ist.

Sorgenfalten brachte die Witterung Marcel Assmann von der Dokan Kampfkunstschule. Mit seinen kleinen Schützlingen wollte er am Abend eine mystische Show mit Feuer, Kampfszenen und Spezialeffekten präsentieren.

"Wenn es zu nass und rutschig ist, dann müssen wir leider absagen", sagte er mit bangem Blick gen Himmel am Nachmittag. Doch mit der Dämmerung verzog sich der Regen und etwas später als geplant wurde der spektakuläre Höhepunkt des Dorffestes dann gestartet.

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