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Michael Körner, Sarah Böhnert und Stephanie Braun bilden neues Gremium in Schönfelde

Ortsbeiratswahl bringt knappes Ergebnis

Bernhard Schwiete / 19.07.2016, 05:09 Uhr
Schönfelde (MOZ) Knapp die Hälfte der wahlberechtigten Einwohner von Schönfelde hat sich am Sonntag an der Ortsbeiratswahl beteiligt. Das Ergebnis war knapp; allerdings kommt diesem nur eine eingeschränkte Bedeutung zu. Denn angesichts von nur drei Kandidaten war bereits im Vorfeld fast klar, dass dieses Trio geschlossen den neuen Ortsbeirat bildet. Den neuen Ortsvorsteher wählt das Gremium bei seiner ersten Sitzung.

Zahlenmäßiger Sieger der Wahl ist Michael Körner. Der Lokführer-Trainer bei der Deutschen Bahn erhielt mit 75 die meisten Stimmen. Dicht dahinter landete Sarah Böhnert. Der Name der Key Account Managerin und bisherigen Ortsvorsteherin wurde 72 Mal angekreuzt. Dritte im Bunde ist Stephanie Braun. Die Einzelhandelskauffrau erhielt 44 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,4 Prozent; 70 der 165 Wahlberechtigten nahmen am Urnengang teil. 13 von ihnen nutzten im Vorfeld die Briefwahl. Diese Zahlen teilte am Montag der stellvertretender Wahlleiter der Gemeinde Steinhöfel, Martin Reiche, mit.

Wer neuer Ortsvorsteher von Schönfelde wird, entscheidet sich am Donnerstag, 28. Juli. Dann findet ab 18 Uhr im Feuerwehrhaus die konstituierende Sitzung statt. Zuvor muss noch das vorläufige amtliche Endergebnis vom Wahlausschuss der Gemeinde bestätigt werden. Dieses Gremium tagt heute ab 17.30 Uhr öffentlich im Besprechungsraum des Gemeindeamts in Steinhöfel.

Der neue Ortsbeirat amtiert bis zur nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2019. Die Neuwahl in Schönfelde war nötig, nachdem aus dem alten, nur zweiköpfigen Ortsbeirat René Münchberg sein Mandat abgegeben hatte. Von den künftigen Mitgliedern des Gremiums ist bislang nur Sarah Böhnert kommunalpolitisch in Erscheinung getreten. Dass die drei Kandidaten sämtlich in den neuen Ortsbeirat einziehen würden, war im Grunde bereits vor der Wahl klar. Lediglich für den theoretischen Fall von null Stimmen wäre dies einem Bewerber versagt geblieben. Bei der Wahl konnten die Schönfelder jeweils drei Stimmen abgeben, entweder gehäuft oder verteilt.

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