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Asphaltdecke wird am Freitag aufgetragen / Sperrung bleibt noch bis zum 7. Oktober

Bornower Baustelle liegt im Zeitplan

Vorbereitungen für das Ausbringen von Asphalt: Mitarbeiter der Firma Rask Brandenburg GmbH aus Hoppegarten.Hoppegarten
Vorbereitungen für das Ausbringen von Asphalt: Mitarbeiter der Firma Rask Brandenburg GmbH aus Hoppegarten.Hoppegarten © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Annika Bischof / 21.09.2016, 20:02 Uhr
Bornow (MOZ) In Bornow wird derzeit die Tragschicht für die Asphaltdecke eingebaut, die am Freitag kommen soll. "Damit liegen wir im Zeitplan", informiert Silke Post, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung in Beeskow, die zusammen mit dem Landesbetrieb Straßenwesen die Baumaßnahme durchführt.

Seit Mai wird in dem Beeskower Ortsteil die Ortsdurchfahrt, die zugleich die Bundesstraße 246 ist, gebaut. Neben einem Geh- und Radweg hat man bislang auch die Regenentwässerung sowie die Trinkwasserversorgung erneuert. Begleitet wurden die Bauarbeiten von Archäologen, die unter der Straße ein historisches Feld vermuteten, was sich jedoch nicht bestätigte. "Dies ist mitunter ein Grund, weshalb die Maßnahme auch bis Ende Oktober laufen wird", prophezeit Silke Post.

Die Vollsperrung hingegen, für die es vor allem von ortsansässigen und umliegenden Firmen Kritik gegeben hat, wird ab dem 8.Oktober aufgehoben. "Eine einseitige Sperrung war aufgrund erhöhter Sicherheitsbestimmungen im Grabenbereich nicht möglich. Dabei müssen Abstände von 3,5 bis 4 Metern eingehalten werden", erläutert sie. Da die Ortsdurchfahrt jedoch teilweise nur sechs Meter breit und somit zu schmal für diese Sicherheitsvorkehrungen ist, entschied man sich für die Vollsperrung. Diese verkürze auch den Zeitraum der Baumaßnahme um die Hälfte. "Sonst hätte es ein womöglich ein halbes Jahr länger gedauert", gibt die Sachbearbeiterin zu bedenken.

Die derzeitigen Arbeiten werden aber voraussichtlich noch bis in den November hineinreichen. Bei laufendem Verkehr werden beispielsweise noch der Schotter an den Bankettbereichen und die Markierungen auf dem Asphalt aufgebracht. Zugleich gebe es noch kleinere Aufgaben wie zum Beispiel die Errichtung des Zauns an der Kirche zu erledigen. "Mit der Ersatzpflanzung kann erst im November/Dezember begonnen werden, wenn all diese Arbeiten abgeschlossen sind", sagt Silke Post. Vorgesehen sind zwölf Laubbäume in der Ortsmitte.

Finanziert wird die Baumaßnahme von der Stadt und dem Landesbetrieb. Dabei wurden die Anwohner beim Rad- und Gehweg mit 25Prozent beteiligt, weitere 25Prozent übernimmt die Stadt, den Rest der Landesbetrieb.

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