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Biberschutz für Neurüdnitzer Brücke

Schutz vor neuen Biberschäden: Karsten Wild und Jörg Dietrich von der Firma IWT verbauen diese Woche spezielle Biberschutzmatten an der Brücke Neurüdnitz, Richtung Spitz.
Schutz vor neuen Biberschäden: Karsten Wild und Jörg Dietrich von der Firma IWT verbauen diese Woche spezielle Biberschutzmatten an der Brücke Neurüdnitz, Richtung Spitz. © Foto: MOZ/Mandy Timm
Mandy Timm / 26.10.2016, 19:53 Uhr
Neurüdnitz/Zäckericker Loose (MOZ) An dem durch einen Biber verursachten freigespülten Brückenuntergrund in Neurüdnitz haben die Arbeiten zur Beseitigung der Schäden begonnen. Die Frankfurter Firma IWT, Ingenieur Wasser und Tiefbau GmbH, ist seit Anfang der Woche damit beschäftigt, die freigelegten Widerlager der Brücke neu aufzufüllen und zertifizierte Biberschutzmatten sowie Wasserbaufließ einzubauen. "Diese besonderen Matten", erklärte Jörg Dietrich von der Firma IWT, "die unter anderem auch im Deich verbaut werden, rosten nicht und sind ausgesprochen stark. Sie sollen verhindern, dass sich der Nager hier wieder ansiedelt und erneut einen Damm errichtet." So ein Damm hatte zuletzt an der Brücke dafür gesorgt, dass das Wasser umgeleitet wurde und große Mengen der Böschung wegspülte. Bei Überprüfungen des Gewässer- und Deichverbandes Oderbruch war der Schaden aufgefallen und dem Amt Barnim-Oderbruch gemeldet worden. Die Gemeinde Oderaue, in der Neurüdnitz liegt, muss nun außerplanmäßig 16 000 Euro berappen, um den Schaden zu beseitigen. Spätestens Anfang nächster Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Darüber hinaus sind auch in der zweiten Ferienwoche im Amtsbereich mehrere Straßenbaustellen eröffnet worden. Unter anderem wird, wie vom Bauamt angekündigt, in Zäckericker Loose weiter gebaut. Dort wurde eine Vollsperrung vom Ortsausgang bis zur Kreuzung Kreisstraße Richtung Zollbrücke eingerichtet. Noch bis zum Wochenende wird eine Schwarzdecke aufgebracht. "Sofern es nicht länger regnet", sagte Bauamtsmitarbeiterin Elke Bundrock, "sollte die Firma die Arbeiten im geplanten Zeitraum schaffen. Bei noch mehr Regen können sie die Schwarzdecke nicht weiter fahren." Die Arbeiten waren extra in die Ferien verlegt worden, um Einschränkungen hinsichtlich des Schulbusverkehrs zu vermeiden.

Auf zirka 1,1 Kilometer zwischen Neuranft und Paulshof ist die Straße zurzeit ebenfalls voll gesperrt. Dort ist Auftraggeber das Landesamt für Flurneuordnung. Im Zuge des Bodenneuordnungsverfahrens war die Straße ein Schwerpunkt, der vor der Übergabe an die Gemeinde Oderaue, erledigt werden musste. Bis Mittwoch waren bereits die Bankette "geschoben' worden. Als nächstes wird auch dort bis zum Wochenende eine neue Schwarzdecke aufgebracht.

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