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Der Innenausbau läuft auf Hochtouren

Noch dominieren Baufahrzeuge: Das Nebengebäude am Gutshaus wird zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut.
Noch dominieren Baufahrzeuge: Das Nebengebäude am Gutshaus wird zum Dorfgemeinschaftshaus umgebaut. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 14.11.2016, 06:27 Uhr
Arensdorf (MOZ) Die Gemeinde Steinhöfel lässt derzeit von verschiedenen Firmen der Region das Nebengebäude des Gutshauses in Arensdorf zum Dorfgemeinschafthaus umbauen. 2013 wurde bereits an der alte Scheune im Schäferweg gebaut. Teilweise wurde das Gebäude abgerissen und die Fundamente neu angelegt. Die alten Feldsteinwände mussten aufgrund des Umgebungsschutzes zur nahen, denkmalgeschützten Kirche erhalten bleiben. Das Haus bekam weitere stützende Wände im Innern und ein neues Dach.

Nachdem die Hülle saniert war, mit Hilfe von Fördergeld, das eine öffentliche Nutzung vorschreibt, wartete die Gemeinde lange auf den nächsten Zuschuss für die Innensanierung. Der Zuwendungsbescheid vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums kam im März. Daraufhin hat die Gemeinde den Innenausbau ausgeschrieben und vorrangig an Firmen der Region vergeben. Jetzt stehen täglich Baufahrzeuge vor der Tür. Handwerker der Firma Zietlow aus Lebus bringen an die Wände im Erd- und Obergeschoss den Kalkzementputz an. Das betrifft nicht nur den großen Aufenthaltsraum, sondern auch die Küche und die Toiletten.

Auch unterm Dach im großen Versammlungsraum wird gearbeitet, ebenso an den beiden Treppenaufgängen. "14 Tage sind wir locker noch beschäftigt", erklärt Vorarbeiter Werner Storch.

Nebenan in der künftigen Teeküche verlegen zudem Matthias Kloß und Steffen Schöchert von der Elektro-Firma Lothar Neumann aus Petershagen viele Kabel. "Die sind für die Beleuchtung und die Steckdosen gedacht." Sind die Elektro-Arbeiten durch, werden die Decken noch 20 Zentimeter abgehängt und auch ein Podest gebaut, damit die Senioren das Dorfgemeinschaftshaus per Rampe erreichen.

Viel ist noch zu tun bei der Innensanierung, die laut Kämmerin Martina Jucksch im ersten Quartal 2017 fertiggestellt sein soll. Der Innenausbau steht im Haushaltsplan mit 295 000 Euro. Durch die Förderung (75 Prozent) muss die Gemeinde aber nur 73 900 Euro als Eigenanteil selbst beisteuern.

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