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Augenschmaus im Advent

Weihnachten kann kommen: Barbara Pankow (l.), Monika Schneider und die vierjährige Pia gehörten zu den fleißigen Dorfschmückern. Das lustige Rentier hat Detlef Pankow angefertigt
Weihnachten kann kommen: Barbara Pankow (l.), Monika Schneider und die vierjährige Pia gehörten zu den fleißigen Dorfschmückern. Das lustige Rentier hat Detlef Pankow angefertigt © Foto: MOZ/Kerstin Unger
Kerstin Unger / 03.12.2016, 07:00 Uhr - Aktualisiert 03.12.2016, 16:32
Jamikow (MOZ) Autofahrer durchqueren gerne die Gemeinde Passow/Wendemark. Nicht nur, weil die Straße neu gebaut wurde. Die Einwohner lassen sich auch immer etwas einfallen, um ihr Dorf schön zu machen. Vor allem vor Feiertagen wie Ostern und Weihnachten.

Nachdem sich einige Bewohner kürzlich zu einem Arbeitseinsatz auf dem Friedhof getroffen hatten, ging es bereits ein Wochenende später ans Schmücken der Grünfläche am Gutshof und der Anlagen am Dorfteich. Hier schlängelt sich die sanierte Straße entlang, von der aus die Autofahrer mit einem Augenschmaus begrüßt werden. 25 Frauen, Männer und Kinder haben den Bereich am Ortseingang aus Richtung Stendell wieder weihnachtlich geschmückt.

Dort wartet jetzt schon der Weihnachtsmann mit seinen Geschenken. Der Rentierschlitten steht bereit, um auf Watte-Schnee zu den Familien zu starten. Das Rentier ist neu und dem fleißigen Bastler Detlef Pankow zu verdanken. Neu sind ebenso die Schneemänner auf der anderen Straßenseite, die von einer Lichterkette beleuchtet werden. Eine Zeitschaltuhr sorgt bis Weihnachten für eine stromsparende Illumination.

Einen stattlichen Weihnachtsbaum hat Bernd Dreßler spendiert. Die Blautanne wuchs bisher auf seinem Grundstück. Sie wurde am Tag des Arbeitseinsatzes von den Männern mit dem Pkw herangefahren und anschließend von den Frauen und Kindern geschmückt. Den Baum zieren neben Lichtern besondere Kugeln. Auf denen sind Weihnachtsgrüße von Jamikower Einwohnern geschrieben.

Im Gutshaus bastelten derweil Kinder mit Annette Gutschke, Beate Eschler und einigen Eltern perlenbesetzte Fenstersterne, die sie anschließend mit nach Hause nehmen konnten. Das Material dafür stiftete der Dorfverein. Für alle Helfer gab es zur Stärkung und zum Durchwärmen Bratwurst vom Grill, Glühwein und ein Schnäpschen.

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