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Bewegtes Jahr für die Löschgruppe Wesendorf

Sophie Schade / 16.01.2017, 06:30 Uhr
Wesendorf (GZ) Die Kameraden der Löschgruppe Wesendorf waren am Samstagabend zur Jahreshauptversammlung zusammengekommen, um einen Blick zurück auf das vergangene Jahr zu werfen.

Für Ortswehrführer Sebastian Witte waren es die ersten zwölf Monate in diesem Amt, und er kann auf eine durchaus positive Bilanz zurückschauen. Die Löschgruppe zählt derzeit 20 aktive Kameraden, hierzu kommen fünf Mitglieder aus der Alters- und Ehrenabteilung. Überaus wichtig ist außerdem die Jugendwehr, die derzeit 21 Mitglieder zählt und damit ein Plus von acht Jungen und Mädchen verzeichnen konnte. "Wir müssen aufpassen, dass uns die Jugendlichen nicht überholen", scherzte Sebastian Witte, als er diese Zahlen verlas. Einen Löscheinsatz und sieben technische Hilfsleistungen, darunter vier Verkehrsunfälle, mussten die Kameraden 2016 absolvieren. Bis auf ein paar kleine Blessuren seien alle Feuerwehrmänner unversehrt von diesen Einsätzen zurückgekehrt. Es sei viel geschafft worden im vergangenen Jahr im Bereich der Feuerwehr Zehdenick: Höhepunkt war sicherlich die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Ortswehr Krewelin. Am Gerätehaus in Wesendorf sind die Außenarbeiten gut vorangegangen. Im Inneren ist dazu ein Umbau nötig geworden, um genügend Platz für die Arbeit mit der stetig wachsenden Jugendwehr zu schaffen. Außerdem gab es neue Beleuchtung für die Helme. Außerdem haben sich die Kameraden fleißig weitergebildet. Vor allem der Feuerwehrführerschein werde nach wie vor gebraucht, damit mehr Kameraden offiziell dazu in die Lage versetzt werden, die Einsatzfahrzeuge auch tatsächlich zu fahren.

Anschließend informierte Gerd Leege, stellvertretender Stadtbrandmeister, über die Situation des Löschzuges Zehdenick. Diese stünde mit 400 Kameraden, davon 206 aktive, zwar gut da im Landkreis Oberhavel. Allerdings sei auch zu beobachten, dass immer weniger von ihnen tagsüber Bereitschaftsdienste übernehmen könnten. Dafür müsse langfristig eine Lösung gefunden werden, da gleichzeitig das Aufgabenfeld der Wehren immer umfangreicher werde.

Um die Ausbildung der Feuerwehrleute zu zentralisieren, gäbe es vom Kreis die Idee, eine zentrale Ausbildungsstätte einzurichten. Diese Pläne stecken allerdings noch in den Kinderschuhen. Außerdem ist eine große Investition für die Zehdenicker Feuerwehr für 2018 geplant: Eine neue Drehleiter soll her, die mit rund 500 000 Euro zu Buche schlagen wird. In der Reihe von Ehrungen und Beförderungen, mit denen der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung abgerundet wurde, wurden mit Ortswehrführer Sebastian Witte, Patrick Fröhlich und Tobias Grimm gleich drei Kameraden mit der Medaille für treue Dienste in Bronze für ihren 20-jährigen Dienst in der freiwilligen Feuerwehr vom Brandenburger Innenministerium ausgezeichnet.

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