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Gedenken an die Opfer des Terroranschlages

Gedenken in der Sankt Katharinenkirche.
Gedenken in der Sankt Katharinenkirche. © Foto: Stadt
Anja Linckus / 22.01.2017, 09:25 Uhr - Aktualisiert 22.01.2017, 10:16
Brandenburg an der Havel (MOZ) In der voll besetzten Sankt Katahrinenkirche gedachten am Montag im Beisein von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Landesbischof  Markus Dröge dem Brandenburger Sebastian B. (32) und der elf anderen Todesopfer des Terroranschlages auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz am 19. Dezember. Neben Pfarrer Jens Meiburg und dem Superintendent Thomas Wisch richteten auch Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann und Carmen Bahlo von ZF das Wort an die Angehörigen und anwesenden Arbeitskollegen von Sebastian B. "Was am Montag vor Weihnachten in Berlin geschah, das geht uns alle an. Deshalb soll von diesem Gottesdienst ein Zeichen der Solidarität mit allen Opfern des weltweiten Terrorismus ausgehen. Mit unserer Trauer um die Opfer des Berliner Terroranschlags ist auch die Ermutigung und Hoffnung verbunden, gemeinsame Wege zu finden, die Hass und Gewalt einen Riegel vorschieben", so die Oberbürgermeisterin. Die ZF-Betriebsratsvorsitzende Carmen Bahlo sprach vielen aus dem Herzen als sie sagte: "Es ist nichts mehr, wie es war." Betroffenheit und Trauer im Unternehmen seien groß. Gemeindepfarrer Jens Meiburg entzündete knapp vier Wochen nach der schrecklichen Tat zwölf Kerzen für die zwölf Todesopfer und eine dreizehnte für die mehr als 50 verletzten Menschen vom Breitscheidplatz während des Gottesdienstes, der Raum geben sollte für die Trauer, aber auch ein Zeichen gegen das Vergessen war.

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