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Fundamente für zwei Hybridtürme

Fundamentbau: 21 Meter im Durchmesser misst die Schalung für den künftigen Fuß der Windkraftanlage, wenngleich sich das Fundament noch nach oben verjüngt. So hoch wie der Bewehrungsstahl reicht, wird später betoniert. Erstellt wird ein Hybrid-Turm, in den
Fundamentbau: 21 Meter im Durchmesser misst die Schalung für den künftigen Fuß der Windkraftanlage, wenngleich sich das Fundament noch nach oben verjüngt. So hoch wie der Bewehrungsstahl reicht, wird später betoniert. Erstellt wird ein Hybrid-Turm, in den © Foto: MOZ/Gerd Markert
Gabriele Rataj / 24.01.2017, 20:39 Uhr
Rehfelde (MOZ) Seit Dezember verrichten die Bagger bereits ihre Arbeit. Damit hat das zweite große Projekt der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie Gestalt anzunehmen begonnen: der Bau zweier sogenannter Bürger-Windkraftanlagen. Am Dienstag erfolgte der offizielle Spatenstich dazu.

Es ist neblig am Dienstag, zum offiziellen Termin erster Spatenstich für zwei Bürger-Windkraftanlagen durch Vertreter der Genossenschaft Rehfelde-Eigenenergie. Die auf dem Windeignungsgebiet Nr. 26 zwischen den Ortsteilen Werder und Zinndorf auf dem Acker stehenden 28 Windenergieanlagen verschwinden fast im milchigen Dunst.

Um die aber geht es nicht. Es geht um die zwei Windenergieanlagen am hinteren Rand des dafür geänderten B-Plangebietes der Gemeinde, die für die Genossenschaft Rehfelde-Eigenenergie schon in diesem Jahr Strom erzeugen sollen - vom Typ Nordex, insgesamt 199 Meter hoch, bei einer Nabenhöhe von 140 Metern, mit 2,4 MW Nennleistung.

Kran und Bagger der Firmengruppe Max Bögl sind trotz Nebel schon von der Zufahrt her auszumachen. Sie konnten anrücken, weil die Eberswalder Firma Rouvel im Auftrag von Bauherr Denker & Wulf die Zufahrten und Kranstellflächen für den Bau der beiden Fundamente inzwischen vorbereiten konnte. Zuvor waren am 19. Oktober 2016 von Umwelt-Landesamt bzw. Baugenehmigung und Baufreigabe erteilt worden.

Seit der dritten Kalenderwoche hat Bauleiter Helmut Krug an den beiden Standorten das Sagen. Er deutet auf die kreisrunde Baugrube hinter sich, in der ohne Pause weiter an der Bewehrung gearbeitet wird. "Die Bodenplatte liegt, die Betonsauberkeitsschicht ist auf den Frostschutz aufgetragen, Schalung gestellt. Auch die Leerrohre für die Verkabelung sind längst eingebracht", erklärt er.

Der Mann, der für die Firma Max Bögl bundesweit seit 2013 Fundamente für Windkraftanlagen baut, umreißt den Zeitplan für seine Truppe etwa so: jeweils eine Woche vorbereitende Arbeiten, Bewehrung, Betonieren, abschließende Tätigkeiten und Beräumen. Ende Februar will er an beiden Plätzen fertig sein.

Aber erst einmal steigt Helmut Krug auf den Bagger, fährt eine Runde, dockt die Schaufel an und lädt einen kleinen Sandhaufen für den symbolischen ersten Spatenstich vor dem begonnenen Fundament ab. Helmut Grützbach vom Vorstand und Heinz Kuflewski für den Aufsichtsrat greifen zum Spaten. Sylvia Moritz für den Bauherrn Denker & Wulf sowie Andrea-Liane Spangenberg vom Brandenburger Verein Bioenergiedorf-Coaching sehen es mit Freude.

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