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Schul-und Horterweiterung: Bedenken von Eltern werden erhört

Patrik Rachner / 26.01.2017, 21:23 Uhr
Dallgow-Döberitz (MOZ) Sie kamen in Scharen: Zahlreiche Eltern haben am Mittwochabend während der Gemeindevertretersitzung in Dallgow ihren Unmut zum Ausdruck gebracht. Warum? Sie mahnten vor dem Hintergrund der bevorstehenden baulichen Erweiterung von Grundschule und Hort am Standort Steinschneiderstraße die Prüfung von Alternativen und Ideen während der Einwohnerfragestunde an. Bereits zuvor hatte Peter Kristke, stellvertretender Bürgermeister, die Beschlussvorlagen zur Beauftragung von Planungsleistungen von der Tagesordnung genommen.

Tumulte blieben zwar aus, doch turbulent war es schon. Nachdem es bereits Anfang der Woche während einer Elternversammlung erheblichen aber offenbar konstruktiven Diskussionsbedarf mit Vertretern der Verwaltung und der Schulleitung gegeben hatte, zudem wurde in einem Internetforum im Vorfeld der Sitzung emotional diskutiert, sollen nun laut Kristke "die Bedenken der Eltern ergebnisoffen diskutiert werden". Sowohl die Kommunalpolitiker, als auch Eltern und Verwaltung sollen demnach auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Die Elternvertreter denken etwa über einen möglichen neuen Standort an der Bahnhofstraße nach, weil während der Bauphase der Schulbetrieb deutlich weniger vor dem Hintergrund der möglich Lärmbelästigung am eigentlichen Standort beeinträchtigt werde. Außerdem würden keine zusätzlichen Kapazitätsprobleme entstehen. Der notwendige Abriss des Flachbaus könne nach Fertigstellung des Neubaus erfolgen. Noch im Februar soll unter anderem dazu, trotz bereits bestehender Beschlussfassung und Bekenntnis zum Standort Steinschneiderstraße, eine Einigung erzielt werden.

Laut Kristke könne der Beschluss aktuell ohnehin noch nicht umgesetzt werden, da noch kein genehmigter, wenngleich verabschiedeter Haushalt vorliegt. "Eine Verzögerung von vier Wochen ist deshalb kein Problem." Aber: "Viel länger darf es nicht dauern, sonst können wir erst ein Jahr später mit dem Bauvorhaben beginnen", betonte der stellvertretende Bürgermeister.

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