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Hausputz an der Kleinen und der Großen Plötze

Drei Angler auf dem Trockenen: Wilfried Voigt, Jörg Sonntag und Werner Schulze (von links) verteile die neuen Holzhackschnitzel. Hund Bruno passt auf, dass niemand stört.
Drei Angler auf dem Trockenen: Wilfried Voigt, Jörg Sonntag und Werner Schulze (von links) verteile die neuen Holzhackschnitzel. Hund Bruno passt auf, dass niemand stört. © Foto: MZV
Volkmar Ernst / 12.02.2017, 23:15 Uhr
Neuendorf/Teschendorf (GZ) Dass sich die Mitgliedschaft im Angelverein nicht nur darauf beschränkt, gemeinsam die Ruten auszuwerfen und Fische zu fangen, das bewiesen am Sonnabend die Teschendorfer Petrijünger. Mehr als 20 Mann waren dem Ruf des Vorstands gefolgt und zu den Vereinsgewässern in Neuendorf gekommen, um entlang der Uferbereiche der Kleinen und Großen Plötze aufzuräumen. Angepackt haben allerdings nicht nur passionierte Angler, sondern auch Neuendorfer Einwohner und Mitglieder des Teschendofer Männerchores "Concordia", die damit unter Beweis stellten, dass sie nicht nur kräftige Stimmen haben, sonderen ebenso starke Arme, mit denen sie zupacken können, wenn's nötig ist.

Der Effektivität wegen wurden kleine Gruppen gebildet, um die Arbeit schnell erledigen zu können. Im Bereich der Kleinen Plötze war vor allem Totholz und Bruch aus dem Uferbereich zu entfernen. Auch am kleinen Anlegesteg musste Hand angelegt werden, um kleine Ausbesserungen vorzunehmen oder Schönheitsreparaturen auszuführen.

Auch rund um die Große Plötze musste entlang des Ufers Unrat und Holzbruch eingesammelt werden. Die größte Herausforderung war dann jedoch die neuerliche Befestigung des Wanderweges rund um den Seen. Damit hatten die Petrijünger bereits im vergangenen Jahr begonnen und auch ein gutes Stück des Wanderweges mit Holzhackschnitzeln aufgefüllt. "Das sieht nicht nur gut aus, darauf läuft es sich auch gut", wusste der Neuendorfer Ortsvorsteher und Chef der Angler, Werner Schulz, zu berichten. Womit er und seine Mitstreiter allerdings nicht gerechnet hatten, dass ist der Umstand, dass scheinbar auch die Wildschweine Gefallen an den Holzhackschnitzel finden. "Sie zerwühlen uns regelmäßig den Weg und scheinen das Zeug auch noch zu mögen. Deshalb werden wir wohl damit leben müssen, den Wege jedes Jahr neu aufzufüllen und zu befestigen", so Schulz.

Nach knapp zwei Stunden war die Arbeit geschafft und konnte der kleine Trupp wieder nach Hause aufbrechen.

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