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Harter Kampf gegen zwei Gegner

Torwurf: Olivia Bresinske beim Abschluss
Torwurf: Olivia Bresinske beim Abschluss © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Denise Hinz / 16.03.2017, 05:37 Uhr
Fredersdorf (MOZ) Einen weiteren Schritt in Richtung Vizemeistertitel in der Handball-Brandenburgliga hat die weibliche A-Jugend der SSV PCK Schwedt vollbracht. Bei der OSG Fredersdorf-Vogelsdorf gewann sie knapp mit 24:23. Dabei war nicht nur der Gastgeber ein harter Brocken, sonder auch das Schiedsrichtergespann.

Nach der knappen Niederlage im Hinspiel mit strittigem Einsatz der Referees war man auf Schwedter Seite fest entschlossen, zu gewinnen.

Den besseren Start hatte jedoch der Gastgeber, der schnell 3:1 führte. Ab der zehnten Minute lag die SSV 6:5 in Front. Sie zeigte deutlich ihre Stärke im Umschaltspiel und in einer kompakten Deckung. Beim Zwischenstand von 6:12 wachte die OSG auf und kam nach einer Zeitstrafe für die Gäste zur Halbzeit auf 11:14 heran. Die jungen Schiedsrichter aus Grünheide hatten die erste Hälfte souverän geleitet.

Was aber danach passierte, war fast gar nicht zu glauben. Die Spielstatistik zeigte nach 60 Minuten acht Zeitstrafen für die SSV, zwei Rote Karten und zehn Strafwürfe gegen sie.

Nach Wiederanpfiff hielten die SSV-Mädels den Gegner weiterhin auf Abstand. Die Härte im Spiel nahm rasch zu und die Konsequenz waren Zeitstrafen. Doch wo war die Gleichbehandlung? Für fast jedes Foul gab es für die SSV die Hinausstellung. Sie kämpf beinahe die komplette zweite Hälfte in Unterzahl. Im Gegenzug durften die OSG in ihrer Deckung machen, was sie wollten, um Schwedt am Torerfolg zu hindern. Die Stimmung in der Halle kochte, da die Heim-Fans eine Siegchance witterten. Doch die Uckermärkerinnen blieben dran und ließen sich von diesem Déjà-vu aus dem Hinspiel nicht beeindrucken. Nach dem 17:22 verließ die SSV das Glück, die OSG nutzte die ständige Überzahl und plötzlich stand es nach einem Siebenmeter 22:23. Beim 23:24 folgte die Krönung - Eine Zwei-Minuten-Strafe wegen angeblichen Meckerns führte zur Rote Karte wegen zu vieler Strafen und dann folgte gleich noch eine hinterher für angebliches Beleidigen. Mit nur vier Feldspielerinnen ließ sich der letzte Strafwurf der Partie nicht mehr verhindern. Doch Torhüterin Luzie Luckow behielt in dieser Sekunde die Nerven und hielt.

Am letzten Spieltag (26. März) empfängt die SSV den Tabellenletzten HC Spreewald und will gewinnen, hofft dabei auch auf einen Sieg der Brandenburger gegen die OSG.

Schwedt: Luckow, Grass, Wagner, Raddant, Meißner, Bresinske, Orlob, Hagedorn, Hille, Arndt, Lindner

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