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Großmutzer Wehr zieht Bilanz

Ehrung: Für 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden (von links) Nico Schneider, Lars Dittkrist, Matthias Winter, Nico Acker und Carsten Kressin vom ehemaligen Ortswehrchef Gerhard Maaß (Dritter von links)  ausgezeichnet.
Ehrung: Für 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden (von links) Nico Schneider, Lars Dittkrist, Matthias Winter, Nico Acker und Carsten Kressin vom ehemaligen Ortswehrchef Gerhard Maaß (Dritter von links) ausgezeichnet. © Foto: Martin Risken/GZ
Martin Risken / 20.03.2017, 08:18 Uhr
Großmutz (GZ) Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großmutz ist alles andere als eine langweile Pflichtübung. Ein Abend voller Emotionen boten am Sonnabend Wehrführer Lars Dittkrist und sein Stellvertreter Nico Acker, die ihren Rückblick auf das Jahr 2016 mit einer Bilderschau eröffneten. Es war auch der Abend, um den Angehörigen der Einsatzkräfte zu danken, die oft auf ihre Partner verzichten müssen. Mit ihren 25 Einsatzkräften ist die Löschgruppe die größte des Löwenberger Landes und eine der aktivsten, die auch die Herausforderungen bei Wettkämpfen nicht scheut. Beim Kreisfeuerwehrausscheid in Briese sicherten sich die Großmutzer im vergangenen Jahr den zweiten Platz im Löschangriff nass.

Wie wichtig die Feuerwehr für Großmutz ist, betonte Löwenbergs stellvertretender Bürgermeister Roland Grüber. Die Feuerwehr sei immer mit dabei, aber nicht nur, wenn es etwas zu feiern gibt. Grüber rief die Großmutzer dazu auf, am 9. April zur Ortsbeiratswahl zu gehen. Eine Einladung sprach Glambecks Ortsvorsteherin Hilde Peltzer-Blase aus. Sie versprach jedem Feuerwehrmitglied einen Gutschein für Kaffee und Kuchen für das Glambecker Dorffest am 1. Juli. Auch Gemeindebrandmeister André Haack dankte für die Einsatzbereitschaft im vergangenen Jahr.

Zu zehn Einsätzen wurde die Großmutzer Löschgruppe im vergangenen Jahr gerufen, doch kein einziger Gebäudebrand war dabei, was die Wehrführung auch auf den guten Brandschutz zurückführt. Es waren vor allem Unfälle auf der Bundesstraße 96, zu denen die Kameraden ausrücken mussten. Ein Schornsteinbrand entpuppte sich als optische Täuschung. Um sicher zu gehen, kam eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Auch die starke Jugendwehr war vergangenes Jahr ordentlich auf Zack. An 17 Schulungen nahm der Nachwuchs teil. 92 Stunden waren die Jugendlichen dabei im Einsatz. Für 2017 hat sich die Jugendwehr einiges vorgenommen. Die Teilnahme an einer Zwölf-Stunden-Übung in Löwenberg und der Besuch der Berliner Berufsfeuerwehr stehen im Terminkalender.

Die Versammlung nahm die Wehrführung am Sonnabend auch zum Anlass, langjährige Feuerwehrmitglieder auszuzeichnen. Urkunde und Ehrennadel für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Robert Petermann, Daniel Klein und Andreas Wrobel. Die Auszeichnung für 20-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr nahm Gerhard Maaß vor, der bis 2002 Ortswehrchef in Großmutz war und in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern wird. Er ehrte Lars Drittkrist, Nico Schneider, Matthias Winter, Carsten Kressin und Nico Acker. Zu jedem Geehrten hatte Gerhard Maaß eine eigene Geschichte gespickt mit vielen Anekdoten zu erzählen.

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