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Jäger fordern Obergrenze für Wölfe

Ralf Loock / 25.03.2017, 05:44 Uhr
Mixdorf (MOZ) Am 1. April wird man in Beelitz Heilstätten auf einer Sitzung des erweiterten Präsidiums des Landesjagdverbandes Brandenburg auch über die Wölfe sprechen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch die Diskussion und die Verabschiedung eines Forderungspapiers des Landesjagdverbandes zum Wolfsmanagementplan des Landes Brandenburg (WMP).

Auch Jäger aus dem Schlaubetal werden an der Beratung teilnehmen. Zu ihren Forderungen sagte Friedrich Hesse vom Jagdverband Region Eisenhüttenstadt: "Es ist eine Bestandsobergrenze zu formulieren und es müssen klare Zuständigkeiten und Kompetenzen beim Erreichen solcher Obergrenzen bzw. beim Umgang mit sogenannten Problemwölfen festgelegt werden."

Der aktuelle Wolfsmanagementplan läuft bis zum Ende des Jahres 2017, er soll fortgeschrieben werden.

Damit Konflikte zwischen dem Großraubtieren und dem Menschen in Zukunft nicht entstehen bzw. entschärft werden, stellt der Landesverband Forderungen, erläuterte Friedrich Hesse. Die Befristung dürfe höchstens fünf Jahre betragen. Es müsse eine konkrete Initiative des Landes Brandenburg zur Herabstufung des Schutzstatus' des Wolfes geben, referierte er. Bei einem jährlichen Zuwachs von 30 Prozent des Bestandes, einem Volumen von mehr als 180 Individuen und einer weiterhin ungezügelten Ausbreitung, "ist dringendst Abhilfe geboten", so Friedrich Hesse. Er wird an der Tagung am 1. April teilnehmen.

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