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26 Wanderer erreichten am Palmsonntag das Ziel Katerbow

Temnitzer Passions-Pilgern ist beliebt

Letzte Station: Katerbow war am Palmsonntag finaler Anlaufpunkt des Passions-Pilgerns.
Letzte Station: Katerbow war am Palmsonntag finaler Anlaufpunkt des Passions-Pilgerns. © Foto: MZV
Holger Rudolph / 10.04.2017, 19:22 Uhr
Katerbow (hr) 26 Wanderer erreichten am Sonntagnachmittag mit der Katerbower Kirche das abschließende Ziel der diesjährigen Aktion "Pilgern zur Passisonszeit". Veranstalter war die evangelische Gesamtkirchengemeinde Temnitz.

Susanna Schebesch aus Darritz gehört mit ihren 72 Lebensjahren zu den ältesten Teilnehmern. Ihr sieben Jahre älterer Ehemann Michael konnte diesmal wegen gesundheitlicher Probleme nicht mitgehen. Doch er wartete schon mit dem Auto, um nach Abschlusspredigt und Kaffeetrinken später gemeinsam nach Hause zu fahren. Für die Seniorin war es "sehr schön, die Natur genießen zu können, zu sehen, dass die Blumen wieder blühen, das Gras wächst und die Bäume ausschlagen". Die Idee zum Pilgerwandern stammt von Wolfgang Rein. Vor vier Jahren war der inzwischen pensionierte Seelsorger noch im aktiven Dienst. Auch die sieben Kilometer von Walsleben nach Katerbow ist er am Sonntag wieder mitgegangen, ebenso wie die aktuelle Pfarrerin Ilona Kretzschmar. Rein erinnerte sich: "Ich habe damals überlegt, was man tun könnte, die Christen dieser neuen großen Kirchengemeinde mit ihren 19 Dörfern und 18 Predigtstellen aneinander heranzuführen, sie ein Stück weit miteinander bekannt zu machen. Pilgern war schon damals angesagt. Also könnten wir doch an den Sonntagen zur Passionszeit gemeinsam von Dorf zu Dorf wandern. Die Idee kam bei den Menschen sehr gut an." Die Wanderungen dienen auch dem Ziel, die Teilnehmer aus der Unruhe des Alltags herauszuholen, um ihr Leben etwas zu entschleunigen. Darüber hinaus gab es für jeden Tag ein Motto als Appell, an die positiven Kräfte in sich selbst zu glauben. Die abschließende Etappe war "Nicht sofort aufgeben" überschrieben. Im Anschluss an jede Wanderung sahen sich die Teilnehmer das jeweilige Gotteshaus an und hörten den Ausführungen eines Vertreters der Kirchengemeinde, meist war es die oder der jeweilige Kirchenälteste, zur Geschichte von Gemeinde und Kirche zu.

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