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Amt lehnt Vorschlag aus Möbiskruge ab

Parkstraße erhält keine Poller

Hubertus Rößler / 09.05.2017, 05:03 Uhr
Möbiskruge (MOZ) In der Parkstraße in Möbiskruge werden voraussichtlich keine Poller aufgestellt. Dies erklärte Neuzelles Bauamtsleiter Thomas Tavernier. Damit erteilte er dem Vorschlag mehrerer Anwohner und des Ortsbeirats eine Absage. Diese hatten seit längerem beklagt, dass die Straße vor allem aus Richtung Neuzelle von vielen Autofahrern als Abkürzung und Überholstrecke genutzt wird. Sie hatten daher vorgeschlagen, in Höhe der Kirchmauer zwei abklappbare Poller aufzustellen und mit dem Einrichten einer Sackgasse die Raserei zu verhindern.

Doch von Seiten der Amtsverwaltung sei dies keine praktikable Lösung. "Die Poller wären zwar preisgünstig, aber man müsste eine Teileinziehung der Straße vornehmen - und das geht nicht so ohne weiteres. Wir haben auch mit den Verantwortlichen gesprochen. Die Müllabfuhr könnte mit den Pollern leben, wobei ich da meine Zweifel habe. Auch der Schneeräumdienst hätte keine Probleme damit - allerdings würden die Schneehaufen in der Mitte der Straße liegenbleiben. Problematischer wäre es für den Rettungsdienst, dieser hätte verlängerte Anfahrtswege", sagte Tavernier.

Der Bauausschuss hatte vorgeschlagen, eine Einbahnstraße einzurichten, was Möbiskruges Ortsvorsteherin Edeltraud Will aber ablehnt. Eine weitere Variante wäre das Aufstellen von Schikanen. "Doch damit haben wir schlechte Erfahrungen gemacht. Die Verkehrsbehörde lehnt beispielsweise Blumenkübel ab. Und eine Aufpflasterung würde mit 15 000 Euro zu Buche schlagen", sagte der Bauamtsleiter.

Tavernier berichtete zudem, dass eine Verkehrszählung in der Parkstraße kein nennenswertes Verkehrsaufkommen ergeben habe. "Im Schnitt fahren hier kaum mehr als 40 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden entlang - und nur vereinzelt sind diese wesentlich zu schnell. Im Vergleich dazu haben wir auf der Bahnhofstraße in Neuzelle täglich zehntausend Fahrzeuge - daher können wir das Problem nicht als solches erkennen."

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