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Groß Eichholzer bemängeln Zustand ihrer Straßen / Ortsbegehung mit Storkows Bürgermeisterin

Überall Risse im Asphalt

Eine Station auf dem Rundgang: Die Gruppe hält vor dem Friedhof der Groß Eichholzer Kolonie.
Eine Station auf dem Rundgang: Die Gruppe hält vor dem Friedhof der Groß Eichholzer Kolonie. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 09.05.2017, 19:40 Uhr
Groß Eichholz (MOZ) In Groß Eichholz fand am Montag die siebte von 14 Ortsbegehungen durch Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig in diesem Jahr statt. Sie befand sich wie immer in Begleitung von Hauptamtsleiterin Joana Götze und Bauamtsleiter Robert Hentschel.

"So viele große Probleme haben wir in Groß Eichholz nicht. Es läuft alles", begrüßte Kay Fabian wohlgemut seine Gäste aus der Stadtverwaltung. Er ist seit anderthalb Jahren der Ortsvorsteher in dem Ortsteil. Seine nächsten beiden Sätze aber lauteten: "Es müssen alle Straßen gemacht werden. Dieses Jahr noch nicht, aber im nächsten Jahr muss etwas geschehen." Davon konnten sich die Teilnehmer der Ortsbegehung selbst überzeugen. Da der Unterbau fehlt, haben sich überall Risse im Asphalt gebildet, die Kanten brechen ab und Baumwurzeln treiben die Decke nach oben.

Auch beim Feuerwehrgerätehaus besteht Handlungsbedarf. Als kleine Reparaturen stehen Arbeiten an der Dachrinne an. Außerdem hatte Wasser an den Sockel gedrückt, sodass Putz abgefallen ist. Die Fahrzeughalle ist auf der Rückseite noch nicht verputzt, und ein einheitlicher Anstrich des Gerätehauses wäre wünschenswert.

Der permanente Nieselregen hatte nicht zur Beeinträchtigung geführt. Kay Fabian lud in den schmucken Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr ein, wo erst einmal alles besprochen werden konnte, bis man per achtsitzigem Mannschaftswagen der Feuerwehr zur Rundfahrt mit Abstecher zur Kolonie Groß Eichholz startete. Joachim Schmelz stellte dabei die Frage, ob man denn das Groß Eichholzer Wasserwerk, das wegen sich verschlechternder Wasserqualität im nächsten Jahr stillgelegt werden soll, nicht wieder ertüchtigen könne. Das Wasser soll dann über Schwerin von Storkow aus eingespeist werden, aber "wir sind weit weg von Storkow", gab er zu bedenken.

Außerdem erinnerte Joachim Schmelz, der Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr von Groß Eichholz, an die große Waldbrandbekämpfungsübung am 22. April mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren aus den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald. Sie diente der künftigen besseren Koordination der beiden Landkreise bei der Brandbekämpfung. "Es hat alles super geklappt", freute er sich und lobte den besonderen Einsatz, den der Groß Eichholzer Matthias Reinhold erbracht hatte. Nebeneffekt war: "Wir konnten dabei unsere neue Errungenschaft, das große mobile Wasserbecken, ausprobieren."

Während der Fahrt am Spielplatz vorbei wies Kay Fabian auf die neue Vogelnestschaukel hin, aber auch darauf, dass manches Gerät frische Farbe brauchte. Bei den beiden Friedhöfen ging es vor allem um die Tore und Zäune, die keinen schönen Anblick mehr bieten.

Zum Schluss waren hier zu einem großen viele kleine Probleme zusammengekommen, die jedoch lösbar seien. "In Groß Eichholz ist das gesellschaftlich Leben getragen von der Feuerwehr. Die Ortsgemeinschaft hält zusammen und stemmt so viele tolle Projekte, wie die Erhaltung der alten Grabsteine in der Kolonie und die Sicherung der alten Eiche an der Hauptstraße", wertete Cornelia Schulze-Ludwig aus.

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