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Grundschule in Lehnitz bekommt Anbau

Machbar: So wie es dieser Erdgeschoss-Grundriss zeigt, wird der zweigeschossige Anbau an die Grundschule angedockt.
Machbar: So wie es dieser Erdgeschoss-Grundriss zeigt, wird der zweigeschossige Anbau an die Grundschule angedockt. © Foto: Stadt
Friedhelm Brennecke / 11.05.2017, 05:11 Uhr
Lehnitz (OGA) Die Friedrich-Wolf-Grundschule in Lehnitz platzt schon seit Langem aus allen Nähten. Sie soll um einen Anbau erweitert werden und zum Schuljahr 2020/2021 den zweizügigen Betrieb aufnehmen. Die Bauarbeiten sollen ab April 2019 unter laufendem Schulbetrieb erfolgen.

Das Erfurter Architekturbüro Kummer, Lubk & Partner schlägt in einer Machbarkeitsstudie ein zweigeschossiges Gebäude vor, das an der Südseite an das bestehende Schulhaus angebaut wird. Bis zu 336 Schüler sollen in der erweiterten zweizügigen Grundschule lernen können. Bisher sind es 163. Die rund 60 Quadratmeter großen Klassenräume bieten Platz für bis zu 28 Kinder. Außerdem sind acht Horträume vorgesehen, die ausschließlich vom Hort genutzt werden. Bei Doppelnutzungen lassen sich mehr Hortkinder betreuen.

Der Haupteingang wird künftig über den Anbau erfolgen. Zwischen Neubau und Mittelbau auf dem jetzigen Schulhof wird eingeschossig eine Mensa/Aula errichtet. Die Architekten empfehlen, den fahrenden vom ruhenden Verkehr vor der Schule zu trennen. Sie planen 70 Fahrradabstellplätze direkt am neuen Haupteingang und eine "Kiss-and-Go-Zone" am nördlichen Ende des Schulgeländes.

Eine Erweiterung auf drei Züge wird wegen der Bestandssituation nicht empfohlen. Den Bau einer Kochküche für bis zu 750 Essen auf dem Gelände an der Dianastraße haben die Architekten geprüft. Sie raten davon ab, weil der Standort, von dem mindestens noch zwei weitere Einrichtungen versorgt werden sollten, dafür wenig geeignet sei.

Rund sieben Millionen Euro dürften Neubau und Sanierung des Altbaus insgesamt kosten. Die Stadt erhofft sich auch Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP)des Landes. Der Ortsbeirat hat den Maßnahmeplan zur sozialen Infrastruktur am Mittwochabend einstimmig verabschiedet. "Wir sind froh, dass die Planung soweit gediehen ist und von einer dreizügigen Grundschule, die wir absolut nicht wollen, abgeraten wird", sagt Ortsvorsteher Matthias Hennig (SPD).

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