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"Orange Voices" verzaubern das Publikum in Bergsdorf

Gelungenes Konzert zum Ortsjubiläum von Bergsdorf

Zwei Stunden voller Lieder: Beim Konzert der "Orange Voices" in der Bergsdorf bekam das Publikum einiges geboten.
Zwei Stunden voller Lieder: Beim Konzert der "Orange Voices" in der Bergsdorf bekam das Publikum einiges geboten. © Foto: MZV
Jürgen Rammelt / 22.05.2017, 07:47 Uhr
Bergsdorf (GZ) Mit einem bemerkenswerten Konzert haben die Einwohner von Bergsdorf am Sonnabend das 750-jährige Bestehen ihres Ortes gefeiert. Die gemeinsam von der Kirchengemeinde und dem Ortsbeirat organisierte Veranstaltung erwies sich als ein echtes Highlight, zumal mit den "Orange Voices" ein Chor aus Oranienburg zu Gast war, der durch frühere Auftritte in der Gemeinde bereits zahlreiche Fans besitzt.

Nach der Begrüßung der rund 70 Gäste durch Ortsvorsteher Michael Schulze, übergab dieser das Wort an Hans-Joachim Bodien. Der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates verriet, dass das Konzert die vorerst letzte Veranstaltung in der Kirche ist, weil das Gotteshaus am Montag ausgeräumt wird und die seit langem geplanten Sanierungsarbeiten beginnen. Dabei geht es hauptsächlich um die Wiederherstellung der historischen Deckenbemalung der Kirche.

Eröffnet wurde das Konzert vom Duo "Jazz Next Door" bestehend aus Susanne (Suzy) Bartelt, der Leiterin des Chores, und Matt Baldwin, der die Sängerin auf der Gitarre begleitete. Beide brachten klassische Songs, Jazz-Standards, aber auch Filmmusiken und Balladen zu Gehör. Mit ihrer betörenden Stimme und den furiosen Gitarrenklängen verzauberten Bartelt und Baldwin die Zuhörer.

Einige der Lieder, wie "You and the night", "Sweet love", "Sweet Georgia Brown" und der "Miss Celies Blues", erwiesen sich als echte Ohrwürmer. Zum Gelingen trugen neben den bereits genannten Akteuren mit Charlotte und Svea auch zwei junge Chormitglieder bei, die als Solistinnen das Duo unterstützten. Besonders das Lied "Wenn ich mir was wünschen dürfte", ein Song in deutscher Sprache, traf den Nerv des Publikums.

Nach einer kurzen Pause, in der sich das Publikum mit Schmalzstullen und Getränken stärken durfte, folgte dann der Auftritt des Chores. Wie Suzy Bartelt berichtete, gründete sich der Chor vor fünf Jahren. "Zuerst waren wir nur zwölf Sängerinnen", sagte die Dirigentin. Doch das sei längst Geschichte. Heute gehören dem Chor 45 Frauen und Männer an, von denen am Sonnabend 35 stimmgewaltig zu hören waren.

Mit ihrem Programm unternahmen die Sängerinnen und Sänger eine musikalische Weltreise, in dem neben Liedern aus Filmen, Balladen, auch internationale Jazztitel sowie Pop-Songs das Kirchenschiff ausfüllten. Einen Höhepunkt bildeten dabei das Lied über einen Indianerhäuptling namens Jeremy und einige Lieder aus dem Island-Projekt ICE sowie andere Songs.

Das Bergsdorfer Publikum zeigte sich einmal mehr vom sechsstimmigen Gesang begeistert. Gleich mehrere der Frauen und Männer traten als Solisten in Erscheinung und gaben den Liedern einen besonderen Inhalt. Dabei erwies sich Susanne Bartelt als couragierte Dirigentin, die es versteht, die Mitglieder ihres Chores zu Höchstleitungen anzuspornen. Am Ende des fast zweistündigen Konzerts gab es reichlich Applaus, Bravorufe und Beifallsbekundungen und natürlich auch einige Zugaben.

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