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Nationalparkchef schwer erkrankt

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Michael Dietrich / 31.05.2017, 06:25 Uhr
Criewen (MOZ) Der Leiter des Nationalparks Unteres Odertal, Dirk Treichel, ist schwer erkrankt. Seit März ist er nicht mehr im Dienst. Der 49-Jährige ist nach eigenen Angaben am Herz erkrankt. Er musste sich mehrerer Operationen, Behandlungen und Rehabilitationen unterziehen. Wann Dirk Treichel wieder in seinen Job zurückkehren kann, ist nicht absehbar. Die Ärzte gehen derzeit davon aus, dass frühestens im Herbst an eine schrittweise Rückkehr an den Arbeitsplatz zu denken sei.

Dirk Treichel leitet den Nationalpark seit fast zwölf Jahren. 2005 löste der damalige Leiter der Naturwacht den glücklos agierenden Vorgänger Romuald Buryn ab. Der studierte Forstwirt und Naturschützer Treichel hat sich seither vor allem um die Öffnung des Nationalparks und für dessen bessere Erlebbarkeit eingesetzt. Er macht sich für touristische Projekte stark, bezieht Partner ein, während unter seiner Leitung parallel der Nationalparkplan und die Flurneuordnung als wichtige Grundlagen vorangetrieben werden. Vom fundamentalen Kurs der Naturschützer des Vereins der Freunde distanzierte sich Treichel deutlich. In jüngster Zeit engagierte er sich stark in internationaler Zusammenarbeit mit Polen, Weißrussland und Mosambik. Die Dienstreise einer Delegation unter seiner Leitung im April in den Bahine-Nationalpark in Mosambik musste letztlich abgesagt werden.

Dirk Treichel ist verheiratet, Vater von vier Söhnen und lebt mit seiner Familie im Angermünder Ortsteil Greiffenberg.

Die Verwaltung des Nationalparks wird für die Zeit seiner Abwesenheit von Stellvertreter Michael Tautenhahn geleitet.

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Karl Heinz Günther 31.05.2017 - 19:19:57

Was soll diese Veröffentlichung bezwecken

Ich bin der Auffassung, dass solche Veröffentlichungen unangebracht sind. Fehlt nur noch der Kontostand bei der Bank. Das war wohl unklug von der Redaktion. Dem Patienten wünsche ich baldige Genesung.

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