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Bollersdorf Mal-Motiv von Fritz Panecke

Gabriele Rataj / 02.06.2017, 21:36 Uhr
Bollersdorf (MOZ) Die Aushänge sind im Ort verteilt, der Aufsteller ist bestückt, die Kirche sauber gemacht, die Bilder sind gehängt - jetzt können Besucher kommen. Am Pfingstsonntag, 10 bis 17 Uhr, und Pfingstmontag, 10 bis 12 Uhr, bietet sich die einmalige Gelegenheit, Bilder von Fritz Panecke im Kirchturm-Raum anzusehen.

Das Besondere an ihnen: Sie zeigen so manches aus dem Ort und der Umgebung von Bollersdorf. Denn der Vater des von vielen geliebten früheren Dorfschullehrers Ernst Panecke hat sich nach 1946 im Wohnhaus des Sohnes, links von der Kirche, der lange gepflegten Leidenschaft zum Malen hingegeben. Denn Pädagoge durfte er als im dritten Reich tätiger Lehrer nicht mehr sein.

Dass ihm Pinselstriche gut gelangen, daran hatten der Besuch der Kunstakademie in Kassel 1918, aber auch Kurse an der Staatlichen Kunstschule Berlin oder eine Malreise nach Italien 1930 Anteil. Insgesamt hat Fritz Panecke über 300 Bilder hinterlassen, von denen der Buckower Gerhard Jeutner - einst Schüler bei Maler Paneckes Sohn Ernst - selbst einige besitzt.

Seiner Initiative und dem Kontakt zum Enkel des Malers ist zu verdanken, dass diese kleine und seltene Ausstellung zustande kommt. Die Gelegenheit gilt es, zu nutzen, und den zusammen mit Rosemarie Ebel, Gisela Kapolka und Waltraud Fiedler vorbereiteten malerischen Exkurs zu besuchen.

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