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Sport- und Freizeitanlage am Libbenichener Ortsrand wurde mit Spendengeld und Muskelhypothek von Vereinsmitgliedern saniert

Alter Bullenstall erstrahlt in neuem Glanz

Es ist geschafft: Die Mitglieder des Heimat-, Kultur- und Sportvereins Libbenichen um ihren Vorsitzenden Jens Riegner (l.) haben im Alten Bullenstall mitgearbeitet. Sehr zur Freude von Lindendorfs Bürgermeister Helmut Franz (r.).
Es ist geschafft: Die Mitglieder des Heimat-, Kultur- und Sportvereins Libbenichen um ihren Vorsitzenden Jens Riegner (l.) haben im Alten Bullenstall mitgearbeitet. Sehr zur Freude von Lindendorfs Bürgermeister Helmut Franz (r.). © Foto: MOZ/Ines Weber-Rath
Ines Weber-Rath / 08.06.2017, 06:00 Uhr
Libbenichen (MOZ) Von vielen unbemerkt, war die Begegnungsstätte "Alter Bullenstall" am Rande des Lindendorfer Ortsteils seit Monaten eine Baustelle. Nun sind die Arbeiten zur Sanierung und Modernisierung des für Sport- und Freizeit-Aktivitäten genutzten kommunalen Gebäudes geschafft.

Und wieder haben die Mitglieder des Heimat-, Kultur- und Sportverein (HKSV) Libbenichen mit ihrer Muskelhypothek zum Gelingen beigetragen. Wie damals, 2001, als sie gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus dem Dorf angefangen hatten, den lange Zeit leer stehenden ehemaligen Bullenstall hinterm Friedhof zur Sport- und Freizeitstätte um- und auszubauen. Nach rund 15 Jahren war es Zeit für eine Sanierung und Modernisierung.

Im Dezember vorigen Jahres hatten die Arbeiten begonnen, die vor allem dank einer Spende des Windradbauers Prokon möglich wurden. Er war der Partner der Gemeinde für das B-Plangebiet an der B167. Das Ergebnis der Arbeiten im Alten Bullenstall kann sich nun sehen lassen. Schon beim Eintreten.

Denn anstelle des alten, grauen Betonfußbodens gibt es in dem großen Raum jetzt einen modernen, pflegeleichten und verschleißarmen, gesprenkelten Epolyd-Harz-Boden. Stolz verweisen HKSV-Chef Jens Riegner und seine Mitstreiter auch auf die neue Beleuchtung. Moderne LED-Leuchten haben die einstigen Neonröhren ersetzt. Und Metall-Laternen ermöglichen im vorderen Teil auch eine Schummer-Beleuchtung.

Energiekosten ersparen und für mehr Gemütlichkeit sorgen sollen die neuen Schiebetüren, mit denen der Raum ab jetzt abzuteilen ist. Davon können sowohl die HKSV-Mitglieder als auch private Nutzer profitieren.

Dass man sich nun normal unterhalten kann, während nebenan Tischtennis gespielt oder gekegelt wird, dazu tragen ganz wesentlich die Akustik-Wand-Elemente bei, die Vereinsmitglieder eingebaut haben. "Die Akustik hat sich um 40 Prozent verbessert", verweist Riegner auf Messergebnisse. Der Vereinschef freut sich schon auf die Einweihung der modernisierten Kegelbahn: Die aus den 70-er Jahren stammende und zuvor sehr reparaturanfällig Anlage im Alten Bullenstall hat eine neue, elektronische Steuerung und digitale Anzeige erhalten. Die Kegel und andere Bauteile wurden erneuert. - Ebenso wie die gesamte sonstige Ausstattung des Raumes, der in den HKSV-Farben Grün, Weiß und Schwarz komplett renoviert worden ist. 200 neue Stühle und neue Tische machen ihn jetzt zum größten Veranstaltungsraum in der Großgemeinde Lindendorf.

Einschließlich der teilweise ebenfalls neu ausgestatteten Küche und Sanitäranlagen - letztere werden auch bei Volleyball-Turnieren und anderen Veranstaltungen auf dem angrenzenden Sportplatz genutzt - haben die Arbeiten im Alten Bullenstall rund 74 000 Euro gekostet.

Lindendorfs Bürgermeister Helmut Franz dankt sowohl Sponsor Prokon als auch den HKSV-Mitgliedern herzlich für ihr Engagement. Die Gemeindevertretung hatte eben erst die Nutzungsdauer für den "Bullenstall" im Vertrag mit dem HKSV auf fünf Jahre verlängert.

Nach dem Ende der Bauarbeiten ist das Freizeitzentrum nun auch für Private wieder nutzbar. Interessierte wenden sich an Jens Riegner (Tel. 01729494657).

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