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Büsche versperren Sicht

Zugewachsen: Der Verkehr auf der Landesstraße 33 ist an dieser Stelle erst sehr spät zu sehen.
Zugewachsen: Der Verkehr auf der Landesstraße 33 ist an dieser Stelle erst sehr spät zu sehen. © Foto: MOZ/Katrin Hartmann
Katrin Hartmann / 23.06.2017, 06:21 Uhr
Frankenfelde (MOZ) "Es geht langsam nicht mehr", sagte Renate Rosenfeld. "Die Büsche sind zu hoch und wir müssen verhindern, dass sie noch breiter werden und die Sicht beeinträchtigen", fügte die Frankenfelderin am Mittwoch am MOZ-Lesertelefon hinzu.

Gemeint ist die Kreuzung zwischen Wriezener Straße aus Frankenfelde Kerndorf kommend und der Landesstraße 33. "Wer dort links in Richtung Wriezen abbiegen will, kann die Einmündung nur schlecht einsehen", sagte Renate Rosenfeld. Denn ein Stück neben der Straße stehen einige Büsche, die gewachsen sind. "Wer auf die L 33 abbiegen will, muss sich eh langsam vortasten, aber mit den Büschen wird es immer schwerer", sagte Renate Rosenfeld.

Wenn sie sieht wie gut die Pflanzen dort in der vergangenen Zeit gewachsen sind, macht ihr das eher ein mulmiges als ein schönes Gefühl. Denn Ende der 1970er-Jahre musste ein Mädchen die Stelle bei ähnlichen Verhältnissen mit ihrem Leben bezahlen. "Das war ein tragischer Unfall", erinnert sich Renate Rosenfeld. "Das Mädchen war erst 14 Jahre und mit dem Fahrrad unterwegs. Wahrscheinlich hat sie auch nicht richtig geguckt. Damals standen viele Bäume an der Straße, die die Sicht beeinträchtig hatten", sagte die Frankenfelderin und wünscht sich, dass es heute nicht zu einer ähnlichen Gefahrenstelle kommt.

Das Dorf hatte die Nachricht damals mit Schrecken aufgenommen. "So etwas soll einfach nicht noch einmal passieren", so Renate Rosenfeld.

Bau- und Ordnungsamtsleiter Karsten Ilm war die Stelle bislang nicht bekannt. "Wir werden uns das vor Ort mal angucken", sagte Ilm am Donnerstag auf Anfrage dieser Zeitung. Erst bei einer Begehung könne eingeschätzt werden, wie stark die Beeinträchtigung sei und wer überhaupt für den Grünstreifen der Straße verantwortlich ist. Denn es ist zu prüfen, ob der Bereich in die Grünpflege der Kommune oder des Landesbetriebs für Straßenwesen fällt. "Aber egal wer, wir werden es weiterleiten", sagte Ilm.

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