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Sommerfest in Grieben: Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen

Außer Konkurrenz: Passend zur wärmenden Sonne, die sich am Nachmittag zeigte, hatten die Mitglieder der Griebener Löschgruppe auf der Festwiese eine Wasserrutsche aufgebaut. Eine tolle Idee, wie zu sehen ist, denn die Kinder waren begeistert
Außer Konkurrenz: Passend zur wärmenden Sonne, die sich am Nachmittag zeigte, hatten die Mitglieder der Griebener Löschgruppe auf der Festwiese eine Wasserrutsche aufgebaut. Eine tolle Idee, wie zu sehen ist, denn die Kinder waren begeistert © Foto: MZV
Volkmar Ernst / 10.07.2017, 08:00 Uhr
Grieben (GZ) Die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen ist in Grieben nicht nur ein Sprichwort. Es war eine der Aufgaben, die die Teilnehmer an der achten Bauernstaffel beim Sommerfest am Sonnabend bewältigen mussten.

Fünf Überraschungseier hatten die Organisatoren der Bauernstaffel im Heuhaufen versteckt. Die Spieler mussten sie suchen, dann zurück zum Tisch und aus den in den Plasteteilen enthaltenen Worten einen Satz bilden. Dann wurde die Zeit gestoppt. Sieger war das Team mit der besten Zeit. Doch gewonnen war der Wettbewerb dann noch lange nicht. Insgesamt neun Stationen mussten die Gruppen ansteuern, um Punkte zu sammeln. Gefragt waren Schnelligkeit und Kraft ebenso wie Zielvermögen und Fingerspitzengefühl.

Es war bereits die achte Bauernstaffel, die vom Griebener Arbeitskreis mit Hilfe von vielen Helfern zum Sommerfest organisiert worden war. Die Idee, die dahintersteckt, ist simpel. Ein Sommerfest mit Kaffee und Kuchen, Grillspezialitäten und Tanz kann jeder anbieten. Die Griebener wollten mehr, nämlich Spiel und Spaß, und das nicht nur für die Kinder. Also wurden Ideen gesammelt, bis schließlich die Bauernstaffel geboren war. Je fünf Personen bilden ein Team, das in verschiedenen Spielen Punkte sammeln muss. Federführend mit dabei sind Sabine Hering und Andrea Schenkwitz, die darauf achten, dass es nie langweilig wird. Sie suchen nach neuen Spielen, damit sich kein Team auf den Ausscheid vorbereiten kann. Das schließt natürlich nicht aus, dass bestimmte Spiele wie der Gummistiefelweitwurf oder das Torwandschießen mit Wasserbomben nicht doch wieder auftauchen. Doch mussten die Teilnehmer im vergangenen Jahr ihre Muskelkraft unter Beweis stellen, indem sie möglichst schnell einen Traktor über eine bestimmte Distanz zogen, war es diesmal das Huckepack-Rennen. Dort musste je ein Teammitglied ein anderes tragen. Geschick und vor allem Konzentration waren beim Fröbelkran gefordert, denn dort musste die Truppe mittels langer Bindfäden Holzbausteine aufrichten.

Bekannt ist das lustige Treiben beim Griebener Sommerfest längst auch in den Nachbarkreisen. Immerhin hatten sich die "Klosterheider Eichen" vergangenes Jahr das Fass Bier erkämpft und traten nun als Titelverteidiger gegen die folgenden fünf Mannschaften an:

¦ "Schmaler Pfad", eine gemischte Gruppe aus Grieben,

¦ die "Flotten Bienen", eine gemischte Frauentruppe mit Daniela und Andrea aus Grieben, Veronika aus Neuruppin, Steffi aus Oranienburg und Dani aus Buberow,

¦ "Strobo 80", die Griebener Jugend,

¦ das Team "Dorfstraße 35" aus Grieben und

¦ das "K-Team", ebenfalls aus Klosterheide.

Nach dem Ausscheid war dann Zeit, um gemeinsam Sieg und Niederlage zu feiern. "Denn es geht nicht in erster Linie ums gewinnen, sondern um den Spaß, gemeinsam mit Freunden etwas zu unternehmen", so die Feststellung der flotten Bienen.

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