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Gut besuchtes Sommerfest mitten in Hohensaaten

Viel Zuspruch für Heimatverein

Die Jüngsten in Aktion: Mitglieder des Neuenhagener Carneval Cubs (NCC) zeigten am Sonnabend beim Sommerfest des Heimatvereins Hohensaaten ihr Können
Die Jüngsten in Aktion: Mitglieder des Neuenhagener Carneval Cubs (NCC) zeigten am Sonnabend beim Sommerfest des Heimatvereins Hohensaaten ihr Können © Foto: MOZ/Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 07.08.2017, 06:21 Uhr
Hohensaaten (MOZ) Das Sommerfest des Heimatvereins Hohensaaten am Sonnabendnachmittag war gut besucht. Schließlich zählt der Verein allein schon an die 120 Mitglieder, wie Arno Heinrich berichtete. Der 52-Jährige gehörte 2003 zu den Gründungsmitgliedern und steht seit Mai 2016 an der Spitze des Vereins. Dessen Domizil befindet sich mitten im Dorf und ist ein Geschenk einer Erbengemeinschaft. Im Erdgeschoss des Gebäudes wurde am Sonnabend nun Kaffee und Kuchen angeboten. Platz zum Genießen und Plauschen fanden die Gäste draußen unter den Dächern der Pavillons.

In vier Räumen lässt der Verein, in dem sich - so Arno Heinrich - zahlreiche Zugezogene engagieren, die Geschichte des von Fischerei und Schifffahrt geprägten Ortes nachvollziehen. Viele der Exponate seien Leihgaben, darunter ein Knochen eines Mammuts aus dem Museum Oderberg, der in sieben Meter Tiefe einer Kiesgrube in Hohensaaten gefunden worden war. Das Ösefatt zum Ausschöpfen von Booten oder auch die Hölschestiebel erinnern an das Hohensaatener Platt, das nur noch wenige, vor allem ältere Bewohner sprechen. "Inzwischen haben wir dazu auch eine DVD gemacht", erzählte Arno Heinrich, ehe er im Obergeschoss noch die nachempfundene Küche, die gute Stube nebst Schlafkammer und das vom Ortschronisten Hans-Joachim Henning akribisch zusammen getragenene Schulzimmer zeigte.

Neben dem öffentlichen Sommerfest treffen sich die Vereinsmitglieder auch zu gemeinsamen Unternehmungen und Veranstaltungen wie zum Beispiel zur Winterwanderung im Januar, zum Grillabend im Herbst und zur Weihnachtsfeier. "Das sind immer auch schöne Gelegenheiten, neue Mitglieder willkomen zu heißen", sagte Arno Heinrich.

Schade nur, dass das Wetter am Sonnabend zeitweise nicht mitspielte und Tombola-Preise wie Trödelangebote mit vor Regen schützenden Planen abgedeckt werden mussten. Paul Peutke brachte das allerdings auf eine Idee: Interessierten für 100 Euro jeweils einen Meter Tischbreite Trödel zu überlassen. Wenn Leute mitgespielt hätten, wären so mit einem Mal gleich mehrere hundert Euro in die Vereinskasse geflossen.

Mehr im Internet unter www.heimatverein-hohensaaten.de.

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