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Besucherzahl von Jenseits von Millionen etwas geringer als im Vorjahr / Spendenerlös wird noch ermittelt

Die roten Pappmaché-Fische sagen ade

Dennis Schnieber vom Helferteam des Festivals Jenseits von Millionen räumt die letzten Requisiten beiseite.
Dennis Schnieber vom Helferteam des Festivals Jenseits von Millionen räumt die letzten Requisiten beiseite. © Foto: MOZ/Jörg Kühl
Jörg Kühl / 07.08.2017, 19:33 Uhr
Friedland (MOZ) Wasser war das Thema des diesjährigen Benefiz-Musikfestivals Jenseits von Millionen, das am Wochenende auf der Burg Friedland statt gefunden hat. Daher zierten auch Fiche aus Papierfalttechnik und Pappmaché die Bühne und die Stände. Die letzten Requisiten wurden am Montag entfernt. Als Spendenzweck diente ein Hygiene-Projekt in Sambia, das die Hilfsorganisation "Raise a Smile" organisiert. Die Festivalmacher, der Verein "Anderes Festival", möchte die Gewinne aus der zweitägigen Veranstaltung dem Hilfsprojekt zukommen lassen, noch müssen allerdings alle Kosten zusammengetragen werden, erläutert Eileen Scheier vom Verein. Im Vorfeld hatte die Stadt Friedland eine Spende in Höhe von 2000 Euro für das zehnjährige Jubiläum der Veranstaltungsreihe in Friedland spendiert. Die Sparkassenstiftung hatte sich mit einem 5000 Euro-Scheck ebenfalls großzügig gezeigt. Mit rund 700 Besuchern mussten die Veranstalter ihre erste Schätzung etwas nach unten korrigieren, im Vorjahr waren es rund 100 mehr. "Das lag wahrscheinlich an den unbeständigen Wetterprognosen", vermutet Eileen Scheier, die im Verein für den Kontakt zu örtlichen Behörden und Medien zuständig ist: Ein Open-Air-Festival bei angesagtem Regen - davon haben sich vielleicht einige Leute abschrecken lassen."

Mit dem Verlauf des Festivals sind die Veranstalter dennoch zufrieden. Die Besucher hätten sich auf den Feedback-Bögen größtenteils positiv geäußert. So wurde der unkommerzielle Charakter der Veranstaltung ebenso gelobt, wie die familiäre Atmosphäre. Als Verbesserungsvorschlag wurde genannt, die Freiluft-Duschen auf dem Zeltplatz besser vor Blicken zu schützen. Außerdem äußerten Besucher auf dem Fragebogen, die Kirchenkonzerte sollten wieder akustischer, sprich mit weniger technischen Hilfsmitteln, gestaltet werden.

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