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Nach dem Abflug schon Vorfreude in Sydowswiese

Aufregendes Storchenjahr: Jutta und Klaus Brauer aus Sydowswiese dokumentieren seit 1965 die Besuche der Adebars auf ihrer Scheune. In diesem Jahr hat es zwar keinen Nachwuchs gegeben. Aber das Paar war auch zu spät dort angekommen.
Aufregendes Storchenjahr: Jutta und Klaus Brauer aus Sydowswiese dokumentieren seit 1965 die Besuche der Adebars auf ihrer Scheune. In diesem Jahr hat es zwar keinen Nachwuchs gegeben. Aber das Paar war auch zu spät dort angekommen. © Foto: MOZ/Grieger
Ulf Grieger / 07.09.2017, 07:23 Uhr
Sydowswiese (MOZ) Schon seit dem Abflug des letzten Altstörche am 18. August freuen sich Jutta und Klaus Brauer auf die Rückkehr der Adebars im April. Seit 1965 verfolgen die beiden, was sich in dem Storchennest auf ihrer Scheune in Sydowswiese tut. Doch so dramatisch wie in den vergangenen beiden Jahren war es noch nie. Zum 50. Jubiläum, dem "goldenen Storchenjahr" war noch alles in bester Ordnung. "Aber 2016 war ein richtiger Rüpel gekommen, der keinen anderen Storch auf das Nest ließ. Ich hatte zwar versucht, den Beißer zu verscheuchen. Aber es gelang nicht", erzählt Klaus Brauer.

In diesem Jahr mussten Brauers lange auf die Adebars warten. Erst am 6. und 7. Mai war ein Pärchen gekommen, vier Wochen später als gewöhnlich. Am 17. und 19. Mai hatte die Störchin auch zwei Eier gelegt. Sie hörte jedoch am 19. Mai plötzlich auf zu brüten. Als Brauers Sohn Hubert die Eier am 22. Juni entnahm, stellte er fest, dass eines abgestorben und das andere klar war. Das Nest blieb ohne Küken. Wer die Reise der Störche live miterleben möchte, kann dies im Internet auf der Seite https://blogs.nabu.de/stoerche-auf-reisen/ tun. Dort wird der Flug von sechs "Senderstörchen" verfolgt.

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