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Greiffenberger Feuerwehr feiert 125-jähriges Bestehen / Wettstreit der Wehren mit lustigen Stationen

Jubiläum mit Spaß für den Nachwuchs

Michael Dietrich / 12.09.2017, 06:10 Uhr
Greiffenberg (MOZ) Die Freiwillige Feuerwehr hat am Wochenende ihr 125-jähriges Jubiläum mit einem Wettkampf gefeiert, der die Teilnehmer nicht in klassischen Disziplinen wie Löschangriff Nass forderte, sondern vor allem Spaß bereiten sollte.

Das Blau und Blau-Orange der Feuerwehrleute bestimmte am Sonnabend das Bild auf dem Marktplatz und dem Spielplatz in Greiffenberg. Zum Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr waren zahlreiche Nachbarwehren der Einladung gefolgt, an einem spaßigen Vergleichswettkampf teilzunehmen. Der erstreckte sich über den ganzen Platz und auf den Spielplatz an der Kirchstraße.

Aktive Feuerwehrleute wie Jugend- und Kinderteams maßen ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit beim Nägel einschlagen, Ball durch einen Feuerwehrschlauch schieben, Schläuche zu einem Zopf flechten, Stiefel werfen oder synchron auf Mannschaftsski laufen.

Das machte sichtlich Spaß, obgleich die Wehren natürlich trotzdem Kampfgeist bewiesen. Thomas Strauch, Edwin Domke und Stefan Schindler für Altkünkendorf stolperten zum Beispiel beim Schlauchflechten ordentlich übereinander, um möglichst schnell die 15 Flechtknoten zu schaffen, ohne sich selbst mit den Beinen dabei zu verheddern. Drei Minuten 20 Sekunden brauchten sie. Ein Team erwog sogar, ad hoc eine mitgereiste Begleiterin in die Feuerwehr aufzunehmen, damit wenigstens eine im Team Ahnung von der Technik hat.

Luis Bohrmann, Lara Rathje und Tom Deligas vom Angermünder Löschzug I konnten ihre Bewegungen da schon besser koordinieren. Bei zwei Minuten 31 Sekunden blieb für sie die Stoppuhr von Standbetreuern Anja Ulrich-Kronfeld stehen.

"Wir legen unser Hauptaugenmerk auf den Nachwuchs, vor allem die Kinder sollen heute ihren Spaß haben", erklärte der neue Ortswehrführer Robert Fehlau das Konzept des Festes und überreichte Jugendbetreuerin Monique Seidel einen Blumenstrauß als Dankeschön für die Organisation. Fast wäre das Jubiläum ausgefallen, weil die Wehr eigentlich gar nicht groß feiern wollte. "Aber ganz ohne etwas wäre auch blöd", fand Monique Seidel, eine der neun Frauen unter den 37 Aktiven, und kümmerte sich mit Mitstreitern um die Spaßstaffel. Und die steckte an.

Robert Fehlau bekam noch auf dem Fest eine Anmeldung für zwei Kinder, die bei der Feuerwehr mitmachen möchten. Und Sebastian Zerwer von der Greiffenberger Wehr absolvierte den kompletten Parcours sogar allein, einfach aus Spaß.

Angermündes Vizebürgermeister Christian Radloff und der stellvertretende Stadtbrandmeister René Pöschl kamen zum Gratulieren sowie insgesamt sechs Wehren als Teilnehmer. Die konnten anschließend noch einen Sketch der Jugendwehr miterleben.

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