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Erstes Oktoberfest war Publikumsmagnet / Gebrüder Blattschuss begeisterten

Finower Nächte sind lang

Beppo Pohlmann von den Gebrüdern Blattschuss brachte die Oktoberfestgäste schon am Freitagabend schnell in ausgelassene Stimmung.
Beppo Pohlmann von den Gebrüdern Blattschuss brachte die Oktoberfestgäste schon am Freitagabend schnell in ausgelassene Stimmung. © Foto: Matthias Wagner
Matthias Wagner / 26.09.2017, 07:55 Uhr
Finow (MOZ) "Das war eine gelungene Premiere!", resümierte Viktor Jede, Vorsitzender des Finower Stadtteilvereines, am Sonntagnachmittag nach drei tollen Tagen erfreut. Der Verein hatte erstmals zum "Großen Oktoberfest" geladen und das kam am Wahlwochenende offenbar nicht nur bei den Finowern gut an, wie zahlreiche Gäste aus Eberswalde und Umgebung bewiesen.

Schon am Freitagabend war das 400 Personen fassende Festzelt am Schwanenteich prall gefüllt. Und als gegen halb neun die Gebrüder Blattschuss aus Berlin die ersten Gassenhauer in die Runde schmetterten, kannte die Stimmung kein Halten mehr. Da wurde textsicher und lautstark mitgesungen und geklatscht, dass es weithin zu vernehmen war.

Beppo Pohlmann, der noch zur ursprünglichen Originalbesetzung der Gebrüder Blattschuss gehört, traf gleich mit den Takten den Nerv des Publikums, das den Auftritt der Partyurgesteine schon ungeduldig erwartet hatte. "Die Idee für die Gründung einer Stimmungsband ging in den siebziger Jahren von Jürgen von der Lippe aus", erinnerte sich Pohlmann. Zur Verstärkung hatte er noch Kalle Ricken mitgebracht, der allerdings auch schon seit 25 Jahren mit von der Partie ist.

Die Gebrüder Blattschuss sind vielen sicher noch mit ihrem Hit "Kreuzberger Nächte sind lang" aus dem Jahre 1978 in bester Erinnerung. Dass auch die Finower Nächte lang sind, durften die beiden Hauptstadtmusiker am Freitagabend erleben. Ein klassisch dekoriertes Oktoberfestzelt sorgte dabei für den passenden Rahmen zur einsetzenden Polonaise.

Am Sonnabend um 14 Uhr hieß es dann "O'zapft is!", und das Stadtteilzentrum stand ganz im Zeichen blau-weißer, bayrischer Lebensart. Einige Gäste hatten sogar zünftige Trachten und klassische Dirndl-Kleider angezogen. DJ Jens Seidlitz aus Berlin sorgte für den richtigen Ton. Jede Menge Spiel, Spaß und Unterhaltung für alle, eine deftige Schlemmermeile und ein bunter Rummel mit zahlreichen Attraktionen sorgten allenthalben und an allen drei Tagen für gute Laune. Am Sonntag heizte die Band Chili nochmals richtig ein. Und damit das Treiben auch für die Kinder zum Erlebnis wurde, gab es eine Autoschleife, ein kleines Sandmann-Nostalgie-Kinderkarussell, ein Trampolin und Wasserbälle zum Toben.

"Wir wollen Feste für die ganze Familie feiern", so Viktor Jede, der sich angesichts der vielen Besucher aus allen Altersgruppen bestätigt sah. Alles sei gut gelaufen. Er habe nur zufriedene und glückliche Gäste gesehen, berichtete der Vereinsvorsitzende. Bei der Organisation stand, wie schon zum Frühlingsfest, die Veranstaltungsagentur "Phoenix" aus Hoppegarten hilfreich zur Seite.

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