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"Ruhende Egeria" in Rheinsberg enthüllt

Schuff die neue Egeria nach altem Vorbild: Der Berliner Bildhauer Kai Röttger arbeitete ein Jahr an der Skulptur.
Schuff die neue Egeria nach altem Vorbild: Der Berliner Bildhauer Kai Röttger arbeitete ein Jahr an der Skulptur. © Foto: MZV
Markus Kluge / 28.09.2017, 18:12 Uhr
Rheinsberg (MZV) Im Rheinsberger Schlosspark ist seit Donnerstag wieder die Figur der "Ruhenden Egeria" zu sehen. Mit der Nachbildung der Statur, die 1843 zerstört und demontiert wurde, ist die seit den 1970er-Jahren laufende Wiederherstellung des Schlossparks ein entscheidendes Stück vorangekommen.

Bis zum 24. September 2007 galt die Figur als verschwunden. Bei Arbeiten am Teich vor der um 1793 von Prinz Heinrich von Preußen angelegten Egeria-Grotte tauchten im Schlamm dann mehrere Teile der Figur auf. "Wir wussten sofort, dass es die Egeria ist", so Bärbel Siegel, die seinerzeit Gartenbaumeisterin im Schlosspark war. Nach dem Kopf und einem Fuß wurden immer mehr Bruchstücke geborgen. Diese Teile bildeten letztlich die Grundlage für die Nachforschungen dazu, wie die Figur einmal ausgesehen haben könnte. Letztlich stieß man dabei auf die Skulptur einer ruhenden Nymphe, die sich seit 1512 im Vatikan befindet. Denn Fotos gab es von der Rheinsberger Egeria nie, sondern lediglich Aufzeichnungen in Inventarlisten. Mit Hilfe des Vereins der Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten und Unterstützung der Stiftung Bühler-Bolstorff wurde 2016 die Nachschöpfung in Angriff genommen.

Mehr Hintergründe zu diesem Thema lesen Sie am Freitag, 29. September, im Ruppiner Anzeiger.

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