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Servus, Grüzi und Hallo

Auch viele junge Gäste aus den Nachbardörfern feierten in bayerischer Tracht mit ihren Bammer Freunden.
Auch viele junge Gäste aus den Nachbardörfern feierten in bayerischer Tracht mit ihren Bammer Freunden. © Foto: Simone Weber
Simone Weber / 02.10.2017, 18:56 Uhr - Aktualisiert 04.10.2017, 14:03
Bamme (MOZ) Mit "Servus, Grüzi und Hallo" startete am Samstagabend um 19.30 Uhr die Neuauflage eines Oktoberfestes auf dem Bammer Sportplatz. Viele der Gäste kamen zünftig gekleidet, in Dirndl und Lederhosen. Einige feierten bereits seit 17.00 Uhr dort bei Leberkäse oder alternativ Bratwurst vom Grill und Bier, das der Sportverein ausschenkte. Alle Jahre wieder hatten die BSG Einheit Bamme und der Ort ein Dorffest organisiert. 2016 gab es keines - stattdessen erstmals ein Oktoberfest nach bayerischem Vorbild.

Bamme hat heute 285 Einwohner. Ehe die diesjährige Neuauflage weit nach Mitternacht endete, feierten nahezu genau so viele Menschen mit. Viele junge Bammer brachten ihre Freunde aus Rathenow und aus den Nachbardörfern mit. Auch aus der Siedlung Spolierenberg kam nahezu jeder der neun Einwohner, die dort ihren Dauerwohnsitz haben. "Das Dirndl habe ich extra für das Oktoberfest heute gekauft", sagte Josefine Fischer aus Rathenow, die mit ihren Freundinnen feierte. "Aber es wird noch weitere Möglichkeiten geben, das Trachtenkleid zu tragen."

Auch Nennhausener feierten mit. Zu ihnen gehörte Axel Ruz. Der Jagdpächter in Bamme schoss für das Oktoberfest ein 70 Kilo schweres Wildschein. Für zwei Stunden bruzzelte es im Ofen des Nennhausener Bäckers Dietmar Huxdorf.

Wie schon von den früheren Dorffesten her gewohnt, sammelte der Förderverein Bockwindmühle Bamme wieder Spenden durch Losverkauf bei einer Tombola. Insgesamt 40 Sachpreise und ein Dutzend Gutscheine waren dafür durch Gewerbetreibende und Bürger aus Dorf und Umland zur Verfügung gestellt worden. Zu gewinnen waren unter anderem drei Drei-Kilo-Käse, die der Bammer Landwirt Dirk Neumann stiftete. Den Hauptgewinn, ein Fotoshooting im Wert von 100 Euro, nahm die achtjährige Jette mit nach Hause, die aber inzwischen in Premnitz wohnt. Doch besucht sie regelmäßig ihre Oma in

"Statt unseres Dorffestes wollten wir im letzten Jahr etwas neues ausprobieren", sagte Ortsvorsteher Burkhard Küchler. "Auch in diesem Jahr hat das halbe Dorf gemeinsam gefeiert. Deshalb wird es auch im nächsten Jahr ein Oktoberfest geben."

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