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Spannende Projekte in der Grundschule Am Stienitzsee / Dank an großzügigen Sponsor für neue Möbel

Retter von Butterbrot und Klima

Unterricht mit Wissenschaftlerin: Mady Olonscheck gibt den Sechstklässlern überraschende Einblicke in den Klimawandel.
Unterricht mit Wissenschaftlerin: Mady Olonscheck gibt den Sechstklässlern überraschende Einblicke in den Klimawandel. © Foto: MOZ/Irina Voigt
Irina Voigt / 06.10.2017, 06:38 Uhr
Hennickendorf (MOZ) Gut vorbereitet und mit ausreichend Lehrkräften hat in diesem Jahr der Unterricht an der Grundschule Am Stienitzsee beginnen können. Die ersten Höhepunkte im Unterrichtsgeschehen liegen schon hinter den Mädchen und Jungen der ersten bis sechsten Klassen.

Das Schuljahr an der Grundschule Am Stienitzsee hat in diesem Jahr einen wesentlich besseren Start genommen als das Zurückliegende. Damals hatten etliche Lehrer gefehlt, musste mit Notbesetzungen der Unterricht gesichert werden, was die Eltern der Grundschule gehörig auf die Palme gebracht hatte.

Diesen Engpass habe es in diesem Jahr nicht gegeben, erklärt Schulleiterin Monika Döppner- Smyczek. Einer der Quereinsteiger, den man zur Überbrückung bekommen hatte, habe sogar einen festen Vertrag bekommen und gehöre nun zum Lehrerkollegium.

Als es zur Pause klingelt, stürzen die weit aus meisten Mädchen und Jungen an die frische Luft. Aber neben dem Eingang stehen auch etliche Schüler, die offensichtlich nicht sofort hinauswollen und es werden immer mehr. Bis endlich die für die Wartenden so wichtigen Sechstklässler kommen - erkennbar an den leuchtend gelben Warnwesten - und die umdrängten Kisten öffnen. Dort liegen nämlich Spiel- und Sportgeräte drin, die die Hofpause noch erholsamer werden lassen.

In der Aula hat derweil Mady Olonscheck den Beamer aufgebaut und sich ihr Programm zurechtgelegt. Sie ist Geschäftsführerin des Startup-Unternehmens GreenAdapt, hat als Wissenschaftlerin am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) über viele Jahre an Klimaschutz- und Klimaanpassungsprojekten mitgearbeitet und ist Autorin mehrerer Publikationen in diesem Fachbereich. Nun steht sie vor Sechstklässlern, wie sie es schon viele Male getan hat, und spricht genau über das schwierige Thema. Es geht ums Klima. Zwei Stunden lang. Die Kinder haben unzählige Fragen und erfahren von der promovierten Wissenschaftlerin, wer denn eigentlich Schuld am Klimawandel ist, was man gegen die Erderwärmung tun muss und was sie selbst dazu beitragen könnten. Das Thema ist für die Schülerinnen und Schüler nicht neu, sie haben bereits an Vorträgen dazu gearbeitet.

Neu hingegen waren für viele Grundschüler Erkenntnisse beim kürzlichen Tag des Deutschen Butterbrotes. Den "feierten" sie mit Eltern aus dem Förderverein und mit Hilfe des ortsansässigen Backbetriebs Hennig. Und rund um das Frühstück, das ihnen damit im Zusammenhang serviert wurde, verstanden sie die volkstümlichen Redensarten "für ein Butterbrot arbeiten" oder "etwas für ein Butterbrot bekommen" nicht mehr so recht, denn "es war lecker", wie auch Schulleiterin Monika Döppner-Smyczekfand.

Die geht seit Schuljahresbeginn noch einmal so gern durch die Klassenräume. Denn hier hat sich über die Ferien wieder viel getan. "Im vorigen Jahr hatten wir das große Glück, dass ein Vater, der eine Firma hat, sehr großzügig war und Möbel für fünf Klassenräume finanziert hat", sagt sie. Und das habe er in diesem Jahr fortgesetzt, so dass alle zwölf Klassenräume nun über Schränke und Fächer für jeden einzelnen Schüler verfügen. Für 22 000 Euro hat der Vater die neuen Möbel in diesem Jahr gesponsert. "Nun können Sport- und Kunstunterrichtsmaterial gut untergebracht werden und es sieht ordentlich aus", freut sich die Schulleiterin und dankt dem großzügigen Sponsor herzlich.

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