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Tischtennis
Starke Doppeleröffnen Chance auf Bonuspunkt

Gunnar Reblin / 25.10.2017, 19:55 Uhr - Aktualisiert 26.10.2017, 09:22
Protzen (MZV) Jubel beim SV Protzen: Das Tischtennis-Team hat am Dienstagabend dem Pritzwalker SV II, ein Spitzenteam in der 2. Landesklasse, überraschend ein Unentschieden abgetrotzt. "Ein Bonuspunkt. Wir sind hochzufrieden", so ein glücklicher Ronald Mrosek nach dem 9:9. Aus seiner Sicht waren die beiden Doppelerfolge zu Beginn der Schlüssel zum Erfolg.

Strahlende Protzener sah man am späten Abend, als der hart erkämpfte Achtungserfolg perfekt war. "Keiner von uns hatte damit gerechnet", erklärte Protzens Nummer eins Ronald Mrosek. Vollends glücklich gingen er und seine Teamkollegen nach dem Nachholmatch aber nicht nach Hause. Warum? "Weil sogar noch mehr drin war, wir gar mit 9:7 geführt haben", gibt der 35-Jährige die Antwort darauf. Und dennoch blicken die Protzner nach einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage zufrieden auf die Saison-Auftaktbilanz.

Der dritte Zähler, der am Dienstag erspielt wurde, war vorab nicht eingeplant. Von einer überaus schweren Aufgabe sprachen alle SVP-Akteure vorab. Doch dann hellte sich die Stimmung schnell auf. Beide Doppel gingen überraschend an das Heimteam. "Das war für mich der Knackpunkt, dass wir am Ende auch was Zählbares mitnehmen konnten", befand Mrosek. Er und Doppelpartner Ulf Ringgenberg hatten mit dem PSV-Duo Dominic Watschke/Strauch wenig Mühe, gewannen in 3:0 Sätzen. Weitaus überraschender war der 3:1-Satzerfolg von Fred Ringgenberg und Detlef Krüger gegen die Top-Leute auf Gästeseite, Hartmut Watschke und Steffen Werkis.

So stark die Lokalmatadoren im Doppel aufspielten, so schwach präsentierten sie sich in den ersten Einzeln. Krüger verlor im Eilzug in gefühlt drei Minuten gegen Werkis und haderte mit viel Pech am Schläger. Parallel war auch Mrosek gegen Hartmut Watschke chancenlos. "Gegen ihn war an diesem Tag kein Kraut gewachsen", so der Unterlegene im Nachgang. "Er hat immer seinen weichen Top-Spin rübergezogen. Und meine Bälle sind irgendwohin geflogen, nur nicht auf die Platte", erkannte Mrosek die Spielstärke des 45-jährigen Pritzwalkers neidlos an. Immerhin erholte sich Protzens Top-Punktesammler schnell von dieser Niederlage. Er bezwang später Werkis in fünf Sätzen, ebenso wie Dominic Watschke, "weil ich ihn immer wieder auf die schwächere Rückhand geschickt habe".

Bitter war hingegen die Niederlage von Fred Ringgenberg gegen den Jüngeren der beide Watschkes. Mit einer 2:0-Satzführung und einem 7:3 im dritten Satz schien die Partie für den Protzener gelaufen. Doch Vater Watschke redete eindringlich auf seinen Sohn ein, rüttelte ihn wach. Das fruchtete. Sprössling Dominic drehte das Match und gewann in fünf Sätzen.

Dass die Pritzwalker in Protzen so in die Bredouille kamen, lag auch daran, dass mit John Müller ein wichtiger Mann verletzungsbedingt ausfiel. Und auch weiter ausfällt - Knieprobleme. Müller steht vor einer OP. Mathias Strauch ersetzte ihn am Dienstag, konnte aber nicht einmal punkten.

Protzen: Ulf Ringgenberg (3,5), Mrosek (2,5), Fred Ringenberg (1,5), Krüger (1,5)

Pritzwalk II: Hartmut Watschke (4), Werkis (3), Dominic Watschke (2), Strauch

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