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Kehrigker Feuerwehr feiert Gruselparty

Spektakel
Bluttriefende Gesichter und Gewänder

Schaurige Gestalten: Viele Kinder kamen zur zweiten Auflage der Kehrigker Horror-Nacht. Organisiert wurde sie von der Freiwilligen Feuerwehr, involviert waren in die Vorbereitung und Durchführung auch Isabell Thiele (r.) und Geraldine Gäding (2. v. r.)
Schaurige Gestalten: Viele Kinder kamen zur zweiten Auflage der Kehrigker Horror-Nacht. Organisiert wurde sie von der Freiwilligen Feuerwehr, involviert waren in die Vorbereitung und Durchführung auch Isabell Thiele (r.) und Geraldine Gäding (2. v. r.) © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 30.10.2017, 07:45 Uhr
Kehrigk (MOZ) Furchterregende Gerippe, wohin man sah. Sie hockten in dunklen Ecken im Gruselkabinett, sie hingen an den Wänden und, schlimmer noch: Sie mampften um die Wette schwarzbraune Kuchenbällchen, tanzten wild um Stühle herum und wickelten ahnungslose Opfer in Klopapier ein, damit sie zu Mumien erstarrten. Überall bluttriefende Gesichter und Gewänder, und zu den Särgen mit grässlich zugerichteten Leichen mochte man gar nicht hingucken. Etwa 60 Kinder und mindestens noch einmal so viele Erwachsene feierten am Sonnabend in Schmidts Landhaus ihre zweite Kehrigker Horror-Nacht.

Isabell Thiele und Ehemann Christian Lehmann als stellvertretender Ortswehrführer und Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr, sowie Isabells Mutter Margrit Reinhold hatten mit ihrem Helferteam alles noch aufwändiger vorbereitet als im vergangenen Jahr. Große Unterstützung fanden sie durch die Familie Schmidt, die das Landhaus betreibt, sowie durch "die ältere Generation der Freiwilligen Feuerwehr", wie Isabell Thiele erzählte. Diese habe in ehrenamtlicher Feierabendarbeit die Holzarbeiten für die Hauptattraktion, das Gruselkabinett, verrichtet, durch das jeder Partygast hindurch musste. Die Kinder standen bei diesem von der Freiwilligen Feuerwehr ausgerichteten Fest am Nachmittag im Mittelpunkt des Geschehens. Sehr lustig gestaltete sich das Mumienwickeln, bei dem sich je zwei Kinder insgesamt drei Erwachsene schnappten und für die Ewigkeit präparierten. Mut beweisen mussten die Kids bei den Gruselkisten, in die sie hineinfassen sollten, ohne zu wissen, welche ekligen Dinge sie dort ertasten würden. Als ein Gaudi für Groß und Klein gestalteten sich auch die Tänze, der Stopptanz und der Stuhltanz. Höhepunkte waren dann am Nachmittag und am Abend die Kostümprämierungen. Es wurden jeweils die Plätze eins bis drei vergeben, und schöne sowie nützliche Preise gab es auch. Für die Kinder hatte sie die Stadt Storkow gesponsert, wie Isabell Thiele verriet, deren ganze Familie in die Vorbereitung und Durchführung des Festes eingebunden war.

Das Kuchenbacken hatten zwölf Dorffrauen übernommen, den Kesselgulasch Christian Lehmann selbst gekocht, und am Grill standen Thomas Bauer und Bernd Reinhold von der Freiwilligen Feuerwehr.

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