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Aufregung
Diskussion um Haltestelle auf Glambecker Friedhof

Stein beziehungsweise Haus des Anstoßes: der als Rastplatz auf dem Glambecker Friedhof aufgestellte Unterstand.
Stein beziehungsweise Haus des Anstoßes: der als Rastplatz auf dem Glambecker Friedhof aufgestellte Unterstand. © Foto: Volkmar Ernst/GZ
Volkmar Ernst / 10.01.2018, 19:24 Uhr
Glambeck (GZ) Der Glambecker Waldfriedhof ist eine Idylle. Doch die wird nach Ansicht einiger Einwohner, die jedoch lieber nicht genannt werden wollen, durch eine Bushaltestelle gestört. Tatsächlich steht auf dem Friedhof gleich hinter dem Eingang seit einigen Wochen eine Bushaltestelle. Formal handelt sich jedoch nicht um eine solche, sondern um ein sogenanntes Stadtmöbel vom Typ Norfax der Firma Tejbrant, und solche werden tatsächlich in anderen Ortsteilen des Löwenberger Landes als Bushaltestelle genutzt.

Nun liegt der Glambecker Waldfriedhof, wie es der Name erahnen lässt, nicht im Ort, sondern im angrenzenden Waldstück an der Straße Richtung Grieben. Wer den Friedhof besuchen möchte, der muss entweder gut zu Fuß sein oder ein Fahrzeug benutzen. Gut 15 bis 20 Minuten sollte der Spaziergänger für den Weg schon einplanen.

Vor diesem Hintergrund hatte der Ortsbeirat die Verwaltung bereits im vergangenen Jahr darum gebeten, auf dem Friedhof einen Platz zum Verweilen, wenn möglich einen überdachten, einzurichten. Die Friedhofsbesucher sollten diesen zum Ausruhen oder bei Regen eben als Unterstand nutzen können. Möglichst nah am Eingang sollte der überdachte Bau stehen, damit ihn gegebenenfalls auch Radler oder Wanderer ansteuern und trotzdem der Friedhofscharakter nicht gestört wird.

Eine Bank unter einer reetgedeckten Überdachung, das wäre optimal. Doch beides müsste extra angefertigt werden. Deshalb kam von der Verwaltung der Vorschlag, das auf dem Bauhof noch vorhandene Wartehäuschen vom Typ Norfax dafür zu nutzen. Ungewöhnlich mutet der Unterstand schon an. Doch er erfüllt seinen Zweck, kostet wenig und konnte vor allem schnell realisiert werden. So sieht das auch Ortsvorsteherin Hilde Peltzer-Blase, die anbietet, dass der Unterstand noch farblich gestaltet wird. Im Verlauf der nächsten Beiratssitzung soll darüber beraten werden.

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