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Verdächtige gestellt
Journalisten bei Demonstration angegriffen

Bei einer rechtsgerichteten Demonstration in der Innenstadt von Cottbus sind am Samstag zwei Journalisten angegriffen worden.
Bei einer rechtsgerichteten Demonstration in der Innenstadt von Cottbus sind am Samstag zwei Journalisten angegriffen worden. © Foto: dpa
dpa / 20.01.2018, 18:48 Uhr
Cottbus (dpa) Bei einer rechtsgerichteten Demonstration in der Innenstadt von Cottbus sind am Samstag zwei Journalisten angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, schubste ein 44 Jahre alter Mann eine auf einer Bank stehende Journalistin, die gerade Fotos machte. Die Frau konnte sich abfangen und blieb unverletzt.

Fast zeitgleich rempelte ein 25-Jähriger einen Journalisten an. Dadurch fiel das Handy des Journalisten zu Boden und wurde beschädigt. Die Polizei konnte beide Tatverdächtige in unmittelbarer Nähe stellen. Sie ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und versuchter Körperverletzung.

Zu der Demonstration hatte der Verein "Zukunft Heimat" aufgerufen. Angaben zur Teilnehmerzahl machte die Polizei zunächst nicht, die Veranstalter sprachen im Internet von 2500 Menschen. Cottbus stand zuletzt wegen Auseinandersetzungen zwischen syrischen und deutschen Jugendlichen und einem Angriff syrischer Jugendlicher gegen ein deutsches Ehepaar im Fokus.

Am Freitag hatte Innenministerium Karl-Heinz Schröter (SPD) verfügt, dass zunächst keine weiteren Flüchtlingen aus der zentralen Aufnahmeeinrichtung des Landes nach Cottbus geschickt werden. Zuvor war schon die Polizeipräsenz in der Innenstadt von Cottbus erhöht worden.

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Frank Schneider 22.01.2018 - 10:41:37

das kommt davon, eine dpa-Meldung zu übernehmen

Es war ein "Journalist", die Meldung beinhaltet die Mehrzahl in der Überschrift. Der Arbeitgeber, wofür dieser Journalist die Demonstranten mit seinem Handy filmte, wird nicht genannt. Sieht alles beinahe so aus, dass ein mit Presseausweis ausgestatteter Antifa die Demonstranten fotografierte, um die Fotos nachher bei Indymedia mit Name und Adresse an den Internet-Pranger zu stellen. Warum die Demo von dpa als "rechtsgerichtet" hingestellt wird, ist auch nicht ganz klar, an den gezeigten Transparenten kann das nicht gelegen haben.

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