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Ausbau der früheren L281 zwischen Neurüdnitz und Neuküstrinchen startet am 26. März

Start im März
Straßenbau in drei Abschnitten

Stark sanierungsbedürftig: Die frühere L281 zwischen Neurüdnitz und Neuküstrinchen. Die Kosten für den Ausbau werden sich auf rund eine Million Euro belaufen, schätzt die Bauverwaltung.
Stark sanierungsbedürftig: Die frühere L281 zwischen Neurüdnitz und Neuküstrinchen. Die Kosten für den Ausbau werden sich auf rund eine Million Euro belaufen, schätzt die Bauverwaltung. © Foto: MOZ/Nadja Voigt
Nadja Voigt / 17.02.2018, 05:56 Uhr
Neurüdnitz/Neuküstrinchen (MOZ) Die Vorbereitungen für den Ausbau der ehemaligen Landesstraße zwischen dem Abzweig Neuranft (aus Neureetz kommend in Richtung Zäckericker Loose) und dem Abzweig Bienenwerder sind angelaufen. Wie Elke Bundrock vom Bauamt des Amtes Barnim-Oderbruch informiert, haben sich in dieser Woche das Planungsbüro, das Amt, der Baubetrieb und die Landwirte zusammengesetzt. Auch die Barnimer Busgesellschaft, die eine Umleitungsstrecke finden muss, war beteiligt. Baubeginn ist der 26. März, bestätigt Elke Bundrock. Der Startschuss für den Ausbau der Straße fällt am Abzweig nach Bienenwerder. Der erste Bauabschnitt, erklärt Elke Bundrock, geht bis zur Brücke Neurüdnitz in der Ortsmitte. Der zweite Abschnitt geht von dort bis zur Dorfmitte nach Neuküstrinchen und dann folgt der dritte Bauabschnitt von dort bis zum Abzweig nach Neuranft.

Die Gesamtkosten werden sich auf rund eine Million Euro belaufen: Land und Bund finanzieren die 90-Prozent-Förderung. 765 000 Euro sind bereits bewilligt. 180 000 Euro hat die Gemeinde Oderaue in den Haushalt eingestellt. Für die Bus-Umfahrung und die Haltestelle werden noch weitere Mittel beantragt, erklärt Elke Bundrock.

Ziel sei es, Ende Juli, Anfang August fertig zu sein. Auf rund 2,5 Kilometern Länge wird die 5,50 breite Straße ausgebaut. "Der Bau ist keine beitragspflichtige Maßnahme für die Anwohner", informiert Elke Bundrock. Die Straße werde abgefräst und eine neue, an einigen Stellen bis zu 30 Zentimeter dicke, Asphaltschicht aufgebracht. "In den Kreuzungsbereichen wird teilweise die Betonanbindung herausgenommen und asphaltiert." Damit die Straße geschützt wird, aber die Zufahrten für die Landwirte ermöglicht werden, wird es an den Ackerzufahrten Kantenschutz geben. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Straße wird, so Elke Bundrock weiter, der TAVOB zwischen dem früheren Kulturhaus Neuküstrinchen und dem Abzweig Neuranft ein Stück Wasserleitung verlegen.

Neuralgischer Punkt ist der Wohnblock in Neurüdnitz: Wenn dort der Kreuzungsbereich gebaut wird, ist ein Ausweichen für den Busverkehr nicht mehr möglich. "Aber das bekommen wir hin", gibt sich Elke Bundrock zuversichtlich. Die Busgesellschaft sei die Umleitungsstrecken bereits abgefahren und habe Lösungen gefunden und passe nun den Fahrplan an. Die Umleitung für den Autoverkehr geht über Zäckerick, Wustrow und Altreetz bzw. umgekehrt.

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