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Rundgang bringt nur kleine Schwachstellen in Bugk zum Vorschein

Begehung
Neuer Festplatz ist für Jubiläum in Arbeit

Die Rundgangstruppe nimmt auf dem Friedhof in Bugk die Schäden am Mauerwerk der Trauerhalle genauer unter die Lupe.
Die Rundgangstruppe nimmt auf dem Friedhof in Bugk die Schäden am Mauerwerk der Trauerhalle genauer unter die Lupe. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 15.03.2018, 07:40 Uhr
Bugk (MOZ) Feiner weißer Sand leuchtet auf dem Spielplatz hinter dem Bugker Gemeindehaus. Genau dort hat sich am Dienstagnachmittag Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, Bauhofleiter Felix Mayer sowie Tilman Lange als Protokollant mit dem Ortsvorsteher Matthias Bradtke zum Rundgang getroffen. In seiner Begleitung befanden sich Albert Bradtke und Armin Krohm.

Den neuen Spielsand hatte der Bauhof aufgebracht. Nach der von ihm in Auftrag gegebenen Funktionskontrolle der Spielgeräte seien Ende des vorigen Jahres "Fallbereiche erweitert und einige Spielgeräte neu montiert" worden, wie der Bauhofleiter erklärt. Auch der Ortsvorsteher konnte im Gemeindehaus Erfolge vermelden: "Mit Hilfe unseres Eigenbudgets und Stadtgeldes haben wir im Frühjahr letzten Jahres alles neu malern lassen können", sagt Matthias Bradtke. Nur die Vorderseite des Gemeindehauses muss noch gepflastert werden. Im vorigen Jahr sei lediglich der Steg zum Eingang fertiggestellt worden, da er sich als zu teuer herausgestellt hatte. Es müsse eine kostengünstigere Lösung gefunden werden.

Ratlos standen die Ortsbegeher an der Häuserfront am Dorfanger. Der unbefestigte Weg ist zerfahren und vor den Grundstücken verschwindet immer mehr Rasen. Ein Anlieger hat bereits Pfosten aufgestellt. Aber abgesehen davon, dass dies auf öffentlichem Boden nicht erlaubt sei, sehe es nicht sehr ansehnlich aus, waren sich alle einig. "Da müssen wir uns etwas einfallen lassen. Vielleicht an der Kurve Barrieren errichten", überlegte Felix Mayer. Auch die Bürgermeisterin gab zu: "Das ist gar nicht so einfach."

Der nächste Gang führte zu der 1968 erbauten Trauerhalle auf dem Friedhof. Sie habe so gut wie kein Fundament, "wie man zu DDR-Zeiten so etwas mal schnell gemacht hat", erzählte Matthias Bradtke. 2011 wurde komplett die Decke erneuert, "aber das war auch nur ein Provisorium". Es bilden sich im Mauerwerk Risse. Seine Idee: ein Neubau. Dabei stellte sich für Cornelia Schulze-Ludwig die Frage des Verhältnisses von Aufwand und Nutzen bei zwei bis drei Beerdigungen im Jahr. Dass ein Neubau nicht kurzfristig zu realisieren sei, weiß der Ortsvorsteher, aber "man sollte das langfristig im Auge behalten". Bauamtsleiter Robert Hentschel wird sich das Gemäuer demnächst etwas genauer anschauen.

Letzte Station war der einstige Festplatz, der in Privatbesitz übergegangen ist. Die Bugker wollen auf städtischem Grund einen neuen neben dem Jugendclub errichten. "Er müsste begradigt werden. Material dazu und ein bisschen Sprit würde uns reichen, um es selbst zu machen", bot der Ortsvorsteher an. Schließlich findet am 26. Mai als großes Ereignis dort der Stadtausscheid anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Bugker Freiwillige Feuerwehr statt.

"Große Probleme haben wir hier gar nicht erst zu solchen werden lassen, weil wir sie meist frühzeitig erkannt haben", wertete die Bürgermeisterin zufrieden aus. In den Ortsbegehungen und den Ortsbeiratssitzungen werde schon vieles erkannt.

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