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Beiersdorf-Freudenberg setzt 15 Bäume als Ersatzpflanzung

Bäume
Junge Linden für Lindenstraße

Detail: Blätter einer Linde. 15 Bäume dieser Art werden in Beiersdorf und Freudenberg gepflanzt.Gerrit Freitag
Detail: Blätter einer Linde. 15 Bäume dieser Art werden in Beiersdorf und Freudenberg gepflanzt.Gerrit Freitag © Foto: Gerrit Freitag
Steffen Göttmann / 08.04.2018, 07:15 Uhr
Beiersdorf-Freudenberg (MOZ) Für den Ausbau der Straße der Jugend in Beiersdorf muss die Gemeinde als Ersatzpflanzung 15 Sommerlinden setzen. Die Gemeindevertreter diskutierten bei der jüngsten Sitzung im Freudenberger Gemeindezentrum über mögliche Standorte. „Müssen es denn Linden sein?“, wollte die Gemeindevertreterin Petra Dahms wissen. Dem Amt Falkenberg-Höhe liege ein Bescheid der Naturschutzbehörde vor, dass Linden gepflanzt werden müssten, wo vorher welche standen, erklärte Bernhard Janßen, Fachbereichsleiter Bauverwaltung, Ordnungswesen und Bürgerservice der Amtsverwaltung.

Die Bäume müssen jedoch nicht nur in der Straße der Jugend gepflanzt werden. Standorte könnten auch in der Lindenstraße sein, die nach dem Gehölz benannt ist, in der überhaupt  kein Baum steht, wie Bürgermeister Willi Huwe erklärte. Zehn Bäume sollen in Beiersdorf,. fünf in Freudenberg gepflanzt werden.„Besser als Linden wären doch alte Apfelbaum-Sorten“, meldete sich Stefan Hollstein zu Wort. Der Freudenberger ist Leiter Pflanzenproduktion der Bäuerlichen Produktionsgemeinschaft Beiersdorf/Freudenberg. Da hätten die Bürger doch viel mehr davon. Doch die Naturschutzbehörde hat der Gemeinde auferlegt, Linden zu pflanzen.Die Bäume werden demnächst gesetzt.

Vergangenes Jahr hatte die Gemeinde festgelegt, dass das Straßenbauunternehmen die noch ausstehenden Ersatzpflanzungen nicht mehr leisten muss. Die Firma hatte verzichtet und die Kosten für die Pflanzung von der Rechnung über den Straßenbau gestrichen. Als sich ergab, dass eine neue Ausschreibung die Gemeinde nicht teurer kommt, erteilte sie der Firma Appel GmbH den Zuschlag für die Pflanzung.

Bei der Diskussion ergab sich, dass in Beiersdorf ein Baum gefällt wurde, ohne dass Willi Huwe informiert war und von erzürnten Bürgern davon erfuhr. Er forderte daher, dass die Ortsvorsteher vorher informiert werden, was ihm Bernhard Janßen zusagte.(sg)

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