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Groß Schauens Ortsvorsteher Holger Ackermann berichtet bei Rundgang von Vorhaben der Jagdgenossen

Ortsbegehung
Eine Blumenwiese am Friedhof

Vor dem Friedhofszaun: Bauhofleiter Felix Mayer, Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, Ortsvorsteher Holger Ackermann, Rathaus-Azubi Tilman Lange und Joachim Durst (v. l.)
Vor dem Friedhofszaun: Bauhofleiter Felix Mayer, Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, Ortsvorsteher Holger Ackermann, Rathaus-Azubi Tilman Lange und Joachim Durst (v. l.) © Foto:
Bernhard Schwiete / 11.04.2018, 07:00 Uhr
Groß Schauen (MOZ) Das Umfeld des Friedhofes in Groß Schauen steht vor einer Umgestaltung. Das ist eines der Ergebnisse der Ortsbegehung mit Storkows Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig. Auch das Aussehen der historischen Dorfmitte könnte sich verändern.

Das Wetter war wie mit herrlichem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen wie gemacht für einen Dorfspaziergang. Trotzdem war die Schar derer, die am späten Montagnachmittag zur Ortsbegehung durch Groß Schauen unterwegs waren, klein. Ortsvorsteher Holger Ackermann war angesichts anderer Verpflichtungen seiner Mitstreiter zunächst der einzige Anwesende aus dem dreiköpfigen Ortsbeirat, und als einziger interessierter Gast hatte sich Joachim Durst zu der Runde mit Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig, Bauhofleiter Felix Mayer und Rathaus-Azubi Tilman Lange hinzugesellt.

Im Mittelpunkt des etwa einstündigen Rundgangs stand der Friedhof ganz am Rand des Dorfes, am Schaplower Weg. Der Ortsbeirat wünscht sich dort einen neuen Zaun. Die bisherige hölzerne Einfriedung ist in die Jahre gekommen und steht teilweise schief. Cornelia Schulze-Ludwig wollte spontan jedoch nichts versprechen. „Das wird wohl nicht gleich klappen. Die Zäune um Friedhöfe in anderen Ortsteilen sehen teilweise noch schlimmer aus“, sagte sie.

Ackermann kündigte indes eine andere Aktion an. Auf der Wiese hinter dem Friedhof soll eine Blühfläche für Bienen und Schmetterlinge geschaffen werden, außerdem zwischen Wiese und Friedhof eine Hecke gepflanzt werden. Darum wollen sich die Groß Schauener Jagdgenossen, deren Mitglied er ist, kümmern. „Wir verwenden dafür Pachtgelder, die nicht abgeholt wurden“, sagte er. Einen entsprechenden Vorstandsbeschluss gebe es bereits.

In der Dorfmitte ging es anschließend um die alten Linden. Ackermann berichtete vom Wunsch der Anwohner, die Bäume stehen zu lassen. Auf der anderen Seite stehe die Sorge vor Schäden, wenn die Standsicherheit der großteils mehr als 100 Jahre alten Linden nicht mehr gewährleistet sei. Nach Absprache mit Bauhofleiter Mayer sollen die Bäume nun von einem externen Gutachter untersucht werden. „Dafür brauchen wir Fachleute“, sagte er. Ackermann sprach davon, den Charakter der Dorfmitte mit den alten Bäumen so weit wie möglich erhalten zu wollen. Ins Auge gefasst wurde außerdem eine teilweise Erneuerung der hözernen Sitzgruppen auf dem Platz. „Sie werden gut angenommen, auch von Touristen“, berichtete der Ortsvorsteher.

Eine Zusicherung von der Stadt gab es für die Groß Schauener in Bezug auf die touristische Info-Tafel am Ortseingang aus Richtung Storkow, deren Holz teils morsch ist. Es wird erneuert, vermutlich aus haltbarem Robinienholz. „Davon haben wir noch einiges auf dem Bauhof vorrätig“, sagte Mayer. Ackermann kündigte an, die Informationen zur Ortsgeschichte auf der Rückseite der Tafel überarbeiten zu lassen.

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