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Tragischer Unfall

Nichtschwimmerbereich
Sechsjähriges Mädchen und Mann ertrinken beim Baden

30.05.2018, Brandenburg, Kleinmachnow: Eine Rettungsschwimmerin testet das neue Sprungbecken im sanierten Schwimmbad Kiebitzberge bei sommerlichen Temperaturen. Das Schwimmbad wurde für über 5 Millionen Euro saniert und öffnet am 2. Juni 2018. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++
30.05.2018, Brandenburg, Kleinmachnow: Eine Rettungsschwimmerin testet das neue Sprungbecken im sanierten Schwimmbad Kiebitzberge bei sommerlichen Temperaturen. Das Schwimmbad wurde für über 5 Millionen Euro saniert und öffnet am 2. Juni 2018. Foto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/ZB - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++ © Foto: Ralf Hirschberger
dpa / 04.06.2018, 13:46 Uhr
Kloster Lehnin/Großräschen (dpa) Die Badesaison fordert in Brandenburg ihren Tribut: In den vergangenen Tagen sind zwei Menschen beim Schwimmen ums Leben gekommen. Ein sechsjähriges Mädchen geriet am Freitag in einem Freibad in Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) aus bisher unerklärter Ursache im Nichtschwimmerbecken unter Wasser. Ein Badegast habe das Kind noch aus dem Wasser gezogen und Rettungskräfte es ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei am Montag mit. Dort sei es dann jedoch gestorben. Am Samstag ertrank ein 63-jähriger Mann beim Schwimmen im Netzener See bei Kloster Lehnin (Potsdam-Mittelmark).

„Es ist eine tragische Geschichte“, sagte Polizeisprecher Torsten Wendt am Montag zum Tod des Mädchens - „gerade am Weltkindertag“. Zuvor hatte die „Lausitzer Rundschau“ über den Vorfall berichtet. Warum das Mädchen unter Wasser geriet und ertrank, konnte die Polizei nicht sagen. „Wir ermitteln“, sagte Wendt. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen. In dem Freizeit- und Erlebnisbad waren nach Medieninformationen zu dem Zeitpunkt rund 700 Gäste, darunter etwa 500 Kinder.

Der 63-Jährige war mit seinem Sohn in einem Paddelboot unterwegs, als er am Strand einer nicht öffentlichen Badestelle ins Wasser sprang, wie die Polizeidirektion West mitteilte. Der Mann habe sich noch über die Kälte beschwert, sagte Polizeisprecher Daniel Keip am Montag. Wenig später sei er untergegangen. Ersthelfer versuchten vergeblich, den Mann zu reanimieren. Ein Notarzt stellte schließlich den Tod fest. Die Polizei ermittelt jetzt zum genauen Unfallhergang. Auch hier scheidet nach ihren Angaben ein Fremdverschulden aus.

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