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In Trebus wurden am Sonnabend der erste Kirchen-Regionaltag und das Sommer- und Kinderfest gefeiert

Kirchen-Regionaltag
Gemeinsames Beten und Basteln

Cornelia Link-Adam / 25.06.2018, 06:00 Uhr
Trebus Zum ersten Regionaltag haben am Sonnabend die evangelischen Kirchengemeinden rund um Fürstenwalde nach Trebus eingeladen. Anschließend fand dort am Nachmittag auch noch das traditionelle kommunale Kinder- und Sommerfest statt.

Warm eingepackt bei nur 13 Grad traf man sich am Vormittag hinter dem Restaurant „Seeblick“ zum ersten Regionaltag unter dem Motto „Regio 1 – eine Region kommt zusammen“. Gerechnet hatte man mit 300, gekommen waren aber nur knapp über 100 Besucher. Dass sie aus den Kirchengemeinden Beerfelde, Berkenbrück, Buchholz, Demnitz, Hangelsberg, Heinersdorf, Fürstenwalde-Süd und der St. Marien-Domgemeinde stammen, erfragten Runa Weituschat (Rauen) und Luisa Witzke (Neuendorf), beide Mitglieder der jungen Gemeinde. Sie verteilten Programmhefte und bunte Aufkleber für die Jacken mit verschiedenen Farben für verschiedene Kirchengemeinden sowie Pins, die viele Besucher auf eine Wand neben dem jeweiligen Bild ihrer Kirche steckten. Gemalt hatte diese Ludwig Krause. „Ich habe ja eine Datsche in Spreewerder“, erklärte der Berliner seinen Bezug zur Region.

Kurzweilig gestalteten Rahel Rietzl, Pfarrerin aus Heinersdorf, und Carsten Hoffmann, Vikar vom St. Marien-Dom Fürstenwalde, den Freiluft-Gottesdienst. Musikalisch umrahmt wurde er von Katechetin Annemarie Mai und ihrer Band sowie vom Posaunenchor Fürstenwalde um Georg Popp. Zwischen Liedern und Gebeten traten auch Christenlehre-Kinder mit einem Theaterstück auf. Anschließend speisten alle festlich an einer langen Tafel auf dem Festplatz, für die das von den Kirchgängern gefüllte Buffet reichlich bot. „Ich fand die Brote mit Kräuterbutter gut“, sagte beispielsweise Paula Schumacher (11).

Man kam miteinander ins Gespräch. Mitten drin war neben dem Fürstenwalder Ehrenbürger Wolfgang Kahl Vikar Carsten Hoffmann. Er hatte den Regionaltag im Zuge seiner Abschlussarbeit federführend organisiert. Das beinhaltete auch den gut besuchten Auftakt-Gospelgottesdienst am Freitagabend in Neu Golm, und das Abschlusskonzert am Sonntag in Beerfelde. Auch mit Trebus war er zufrieden. Bewusst habe man den Ort gewählt, um Dorfkirchen in den Fokus zu rücken. „Die Bauarbeiten für den Turm haben ja begonnen.“ Etliche nahmen an der Führung teil. Andere schärften beim Foto-Quiz der Kirchen ihren Blick auf Details.

„Wir sind gerne Kooperationspartner“, sagte später Sandra Dorsch, Ortsvorsteherin von Trebus. Schließlich ging das Kirchenfest nahtlos in das traditionelle, kommunale Kinder- und Sommerfest über. Am Stand der TCC-Narren wurden Kinder geschminkt und Armbänder gebastelt.  Beliebt waren auch Hüpfburg, Bierwagen, NABU-Stand und Leckereien vom Berkenbrücker Strandidyll. Etliche Gäste besuchten Schneiders ethnologische Sammlung, andere die IFA-Freunde. Auf dem Festplatz traten die Kitakinder auf, auch Zauberer Fredini und die Fürstenwalder Akrobatik-Sternchen. Abends wurde getanzt, Fußball geguckt und das Bootskorso mit Feuerwerk bestaunt.

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