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Kleine und große Gäste vergnügten sich in Wilmersdorf

Dorffest
Baumscheiben geben Gästen Rätsel auf

Von welchen Bäumen stammen diese Scheiben? Marga Bengner, Magrit Bredow sowie Rosi und Wolfgang Schulz (von links) versuchen das Rätsel zu lösen.
Von welchen Bäumen stammen diese Scheiben? Marga Bengner, Magrit Bredow sowie Rosi und Wolfgang Schulz (von links) versuchen das Rätsel zu lösen. © Foto: Von welchen Bäumen stammen diese Scheiben? Marga Bengner, Magrit Bredow sowie Rosi und Wolfgang Schulz versuchen (von links) das Rätsel zu lösen.Foto: Manja Wilde
Manja Wilde / 16.07.2018, 07:00 Uhr
Wilmersdorf (MOZ) Dicht an dicht sitzen die Jahresringe der Baumscheibe aneinander. „Könnte Eiche sein“, sagt Marga Bengner. Bei dem Exemplar mit grünlichem Kern tippt die Wilmersdorferin auf Essigbaum. „Schweinerei, dass sie überall die Rinde abgemacht haben“, schimpft sie spaßhaft. Neun Baumscheiben liegen beim Wilmersdorfer Dorffest auf einem Tisch. Die Gäste können sie bestimmen und ihre Ergebnisse in einen Karton werfen. „Das Weiße könnte Pappel sein“, überlegt Marga Bengner weiter. „Ich bin auf einem Bauerndorf groß geworden und da wurde immer Holz gemacht“, erklärt die Seniorin, woher sie ihre Kenntnisse hat.

Das Quiz war eine von vielen Stationen, an denen sich Besucher beim Dorffest am Sonnabend umsehen konnten. Auf der Wiese hinter der Feuerwehr herrschte buntes Treiben. Sieben Mädchen des Briesener Reitvereins zeigten eine Voltigier-Show. Pauline und Felicia führten sogar zu zweit akrobatische Übungen auf dem Pferderücken vor, während Trainerin Vivien Gurisch das Tier an der Leine führte.

„Hier gibt es viele schöne Sachen, vor allem für Kinder“, lobte Mandy Labahn, während ihr Sohn auf einer Hüpfburg tollte. Zuvor wirkte der Kleine am Programm seiner Kita „Zwergenstübchen“ mit.

Lilly-Sophie (7) und Isabell (6) versuchten die Bienenkönigin zu erspähen. Ortsvorsteher Jörg Bredow, der unter anderem eine Imkerei hat, hatte ein Volk im Schaukasten mitgebracht. Doch die Chefin hielt sich im Hintergrund. Für die beiden Mädchen kein Problem – sie widmeten sich erst mal den Ausmal-Bildern, die Bredow auch dabei hatte. Mit dem Zulauf zum Fest zeigte sich der Ortsvorsteher sehr zufrieden. Dennoch verteilten sich die Gäste nicht an allen Ständen gleich stark. So hatte Gertraud Klauke von den Handarbeitsfreunden aus Briesen am Abend nur ein Paar Topflappen verkauft. „Heute muss alles billig sein“, sagte sie, aber da man zum Fertigstellen einer Handarbeit mehrere Stunden brauche, hätten die Produkte ihren Preis.

Viele Stunden investieren auch etliche Wilmersdorfer, um ihren Ort schöner zu machen. Drei von ihnen würdigte Bredow für ihr Engagement. Gerd Koschade, der im Winter Gehwege von Schnee befreit, Bianka Lange, die die Kriegsgräber pflegt und Tobias Tietz, der die Blumenkästen an der Brücke gießt, erhielten Urkunden und 25 Euro.

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