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Lauf-Fest
Gemeinsam um drei Seen

Simone Weber / 02.08.2018, 19:10 Uhr - Aktualisiert 05.08.2018, 15:31
Semlin (MOZ) „Ob Stammgast oder Neueinsteiger, ob jung ob alt – wir freuen uns über jeden, der sich entschlossen hat, bei unserem weit und breit einzigartigen, volkssportlichen Lauf-Fest dabei zu sein“, so Laufvater Gerd Last, der den Lauf mitinitiierte. Zum 37. Drei-Seen-Lauf am Samstag voriger Woche hatten sich wieder mehr als 1.000 Läufer, Radfahrer und Walker angemeldet.

Um 9.00 Uhr gingen als erste die Walker, im diesjährigen hellblauen Laufshirt, auf die 21- bzw. 25-Kilometer-Strecke. Den Startschuss gab Gerd Last, der in diesem Jahr 80 Jahre wurde. 9.45 Uhr folgten die Radfahrer über die gleichen Distanzen. 2017 liefen die Semliner Brüder Janik (8) und Julian (5) noch beim Kinderlauf mit. Diesmal fuhren sie erstmals gemeinsam mit ihren Eltern um die Seen. Janik hatte sein eigenes Rad, der fünfjährige Julian fuhr auf einem an Papas Rad angehangenem Kindertandem.

Dauergäste beim Drei-Seen-Lauf sind die Brückners aus Großalmrode bei Kassel. „Seit 1985 bin ich schon als Kind mit meinen Eltern zum Urlaub nach Semlin gefahren – jedes Jahr. Damals war ich sechs Jahre alt“, erzählt Dr. Marie Brückner, die damals in Großkorbeta wohnte. „Diese Tradition habe ich mit meiner Familie beibehalten. Und im Urlaub nehmen wir regelmäßig am Drei-Seen-Lauf teil.“

Auf der malerisch schönen Strecke über Wald-, Wiesen- und Feldwege kamen auch kommunale Entscheidungsträger aus der Region auf ihre Kosten. So waren beispielsweise Rhinows Amtsdirektor Jens Aasmann, Rathenows Erster Beigeordneter Hans-Jürgen Lemle sowie Stadtverordnetenvorsitzende Diana Golze unter den Teilnehmern.

„Nutzt die acht auf der Strecke verteilten Versorgungspunkte, trinkt ausreichend. Hört in euch rein und schätzt euer Leistungsvermögen richtig ein!“, gab Mitorganisator Ulrich Opitz den Läufern über die 21 und 25 Kilometer mit auf den Weg. Eine Verpflegungsstelle war die der „Mamas & Papas“ am Seeufer in Ferchesar. Dort gab es neben Getränken und Obst auch wieder eine erfrischende Dusche. 10.15 Uhr gingen die Läufer und Walker über die acht Kilometer auf die Strecke. Eine 79-jährige Läuferin gehörte zu den ältesten Teilnehmern.

Zum Kinderlauf um 10.30 Uhr waren wieder rund 80 Mädchen und Jungen angemeldet. Nach 700 Metern am Seeufer gab es eine Holzmedaille, die die Kinder der Semliner Kita „Mittendrin“ gebasteltet hatten, sowie einen Gutschein für eine Kugel Eis. Zu den jüngsten Läuferinnen gehörte die vierjährige Helly, die schon im vergangenen Jahr mitlief. Zum ersten Mal waren die achtjährigen Kotzener Zwillinge Caroline und Charlotte dabei. „Unsere Mutter hat uns gefragt, ob wir mitlaufen möchten“, sagte Caroline. Mama schaute am Rande zu.

Kurz nach dem letzten Start fuhren die ersten Radfahrer durchs Ziel. Über 21 Kilometer kam Till Schönfeld nach knapp einer Stunde ins Ziel. Der 16-Jährige nahm schon zum vierten Mal am Drei-Seen-Lauf teil. „Eine schmucke Medaille gibt’s für all die Müh‘n“, dichtete Gerd Last. Die geschnittenen Achatsteinmedaillen spendierte auch in diesem Jahr das Rathenower Natursteinwerk.

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