Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Spielidee von Dj André infiziert viele Festbesucher / 121-Seelen-Ort bereitet sich auf seine 700-Jahr-Feier im nächsten Jahr vor / Auftakt am Ostersonnabend 2019

Dorffest am Kaulsee
Pömpeln neuer Volkssport in Schmiedeberg

Dietmar Rietz / 07.08.2018, 06:30 Uhr - Aktualisiert 07.08.2018, 08:55
Schmiedeberg (MOZ) Pömpeln ist der neue Volkssport beim Dorffest in Schmiedeberg. Eingeführt hat das Spaßspiel der Disjockey André, der beim Feiern in Schmiedeberg für Musik, Spaß und die Lasershow verantwortlich zeichnete.

Kennen Sie Pömpeln? Die Regeln sind eigentlich ganz kinderleicht. Schnappverschlüsse von aufgereihten Bierflaschen müssen auf die Flaschenöffnungen geschnipst werden. Je nachdem, wie sie landen, gibt es Punkte. Maximal 24. Pömpel-Königin 2016 war Sandra Heinrich. Sie startete diesmal den Spaßwettbewerb. Ihre 16 Punkte reichen diesmal aber nicht zum Sieg. Ute Ulm, ein Feriengast im Ort, schafft es auf 19 Punkte und kassierte dafür den begeisterten Beifall der Zuschauer. „Anfängerglück“, kommentiert Ute Ulm bescheiden ihr Ergebnis. Die Urlauberin fühlt sich wohl auf dem Dorffest in dem kleinen Uckermark-Dorf.

Schmiedeberg. Klein, aber fein ist das Dorffest in Schmiedeberg (Uckermark). Am Sonnabend machte DJ Andre das Pömpeln (Schnipsen Schnappverschlüssen von Bierrflaschen) wieder zum Volkssport und krönte die Pömpel-Königin. Abends wurde getanzt und die Lasershow bewundert. 2019 will das 121-Seelen-Dorf am Kaulsee sein 700-jähriges Bestehen feiern.
Bilderstrecke

Dorffest am Kaulsee in Schmiedeberg

Bilderstrecke öffnen

Die Schmiedeberger lieben es einfach und gemütlich. Die Kaffeetafel unter den Sonnen-Pavillons wird traditionell von den Frauen des Dorfvereins gedeckt. Sie haben wieder den Kuchen gebacken. Auf dem Festplatz können Kinder auf der Hüpfburg herumtollen, beim Bungee-Run die Kräfte messen oder mit Tretrollern übers Festgelände fahren. Aber ein Großteil der Rasselbande zieht es vor, im Kaulsee zu planschen, vom Steg zu springen oder sich spaßige Wasserschlachten mit einem Hund zu liefern.

Platz genug, um mehr Häuser zu bauen, hätte der Ort theoretisch. Wäre da nicht die Regelung mit dem Außenbereich, klagt Jahr für Jahr Ortsvorsteher Lothar Lobejäger. Außerdem ist da immer noch die Sache mit dem Gemeindehaus. Der Angermünder Bürgermeister, Frederik Bewer, hatte im Wahlkampf zugesagt, sich darum zu kümmern. 2019 wird Schmiedeberg 700 Jahre alt. Die Gemeinde feiert das Jubiläum aber nun nicht in einem neuen oder sanierten Gemeindehaus. Doch ihre 700-Jahr-Feier bereiten die Schmiedeberger trotzdem unverdrossen vor. Am Ostersonnabend soll ein Jubiläums-Dorfstein eingeweiht werden. Groß gefeiert wird voraussichtlich am 3. August. Eine Theatergruppe bereitet ein Schmiedeberg-Stück vor, verrät Kerstin Vierck vom Festkomitee. Heidemarie Meier hat alle Hände voll mit der Dorfchronik zu tun.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG