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Genschmarer Gerätehaus soll zum Jahresende bezugsfertig ein

Vorfreude
Grundstein für neues Spritzenhaus

Nachrichten für die Nachwelt: In den  Grundstein des Genschmarer Gerätehauses wurde eine Kartusche mit Papieren versenkt, die über die Feuerwehr im Jahre 2018 Auskunft geben.
Nachrichten für die Nachwelt: In den  Grundstein des Genschmarer Gerätehauses wurde eine Kartusche mit Papieren versenkt, die über die Feuerwehr im Jahre 2018 Auskunft geben. © Foto: Ulf Grieger
Ulf Grieger / 09.08.2018, 06:00 Uhr
Genschmar (MOZ) Mit einem feierlichem Akt ist am Mittwoch der Grundstein für das neue Feuerwehrgerätehaus der Genschmarer Feuerwehr gelegt worden. Einwohner des Dorfes, Feuerwehrleute und Vertreter der an dem Projekt beteiligten Baufirmen sowie Kommunalpolitiker waren dabei, als die von Dennis Kube gefertigte Kartusche gefüllt wurde. In das vergoldete Rohr kamen die Märkische Oderzeitung von Mittwoch, einige Geldstücke, der Fördermittelbescheid des Landes und der Gemeindevertreterbeschluss vom August 2016 zum Bau des Gerätehauses. Zudem eine Liste aller Mitglieder der Freiwilligen  Feuerwehr Genschmar. Bevor die Kartusche in eins der zwölf von der Frankfurter Firma IWT gefertigten Brunnenring-Fundamente versenkt wurde, bedankte sich Bleyen-Genschmars Bürgermeister Dirk Hundertmark bei allen, die zur Realisierung des rund 300 000 Euro teuren Projekts beitragen.

Hundertmark erinnerte an den Beschluss zum Neubau. Das alte, 55 Quadratmeter große Spritzenhaus ist zu klein und wird nun durch ein Gerätehaus ersetzt, das eine Grundfläche von 210 Quadratmeter haben wird. Der Dank ging an das Land, das die Hälfte der Kosten im Rahmen des Kommunalen Investprogramms beisteuert, das Amt Golzow, das einige Hürden aus dem Weg geräumt hat und an die Feuerwehrleute, die mit ihrer Einsatzbereitschaft und sportliche wie gesellschaftliche Aktivitäten dem Fördermittelantrag Nachdruck verliehen haben. 25 Einsätze hatten die Genschmarer in diesem Jahr bereits.

Auch Amtsdirektor Lothar Ebert würdigte die Leistungen der Genschmarer Feuerwehr. Der schwierige Baugrund hatte in der Vorbereitung den Verwaltungsmitarbeitern einige Kopfschmerzen bereitet. Ein Nachtrag zum Förderantrag muss gestellt werden, um die geniale IWT-Lösungsidee zur Gründung auch umsetzen zu können. Amtsausschussvorsitzender Dieter Rauer würdigte den Depotneubau als eine gute Investition in den ländlichen Raum. Der Neubau soll zum Jahresende fertig sein.

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