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Arensdorfer feiern Fest mit Polkamusik

Tanzen hält jung: Christa (81) und Willi (89) Berthe aus Arensdorf amüsierten sich zur Oderbrucher Blasmusik.
Tanzen hält jung: Christa (81) und Willi (89) Berthe aus Arensdorf amüsierten sich zur Oderbrucher Blasmusik. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 13.08.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 13.08.2018, 10:03
Arensdorf (MOZ) Glück mit dem Wetter und mit den Besuchern hat Arensdorf am Sonnabend bei seinem Dorffest gehabt. Gut gefüllt war der Festplatz am Sportplatz.

„Zum Glück sind es nur noch 25 Grad, sonst wären die Rentner alle gar nicht gekommen“, sagte Ortsvorsteher Dirk Simon, der mit Feuerwehrverein und Kita das Fest organisiert hatte. Zufrieden blickte er über die vollbesetzten Reihen unter dem großen Glasdach. Viele gut gelaunte Besucher schwatzten hier.

Die Frauen vom Feuerwehrverein hatten da schon viel Kaffee und Kuchen verkauft. Ein Konzert spielten zwei Stunden lang die Oderbrucher Blasmusikanten. Bei Polka und „Rosamunde“ tanzten die Arensdorfer Gärtner Christa (81) und Willi (89) Berthe mit. Als einziges Paar. Wie sie da so in ihren Tanz versunken waren – das fanden viele schön. Sie liebten Blasmusik, kämen dafür gerne zum Fest, so Berthes.

Wenige Meter weiter fuhren Gerhard Jotter und sein Azubi Marcel Voss aus Berkenbrück mit der Pferdekutsche die Besucher durchs Dorf. Auch die Feuerwehr-Rundfahrten für Kinder kamen gut an, ebenso das Zielspritzen, das Jason (3) aus Trebus testete. Neben zwei Hüpfburgen  gab es viele Leckereien, aber aber auch Mitmach-Stände wie Wettnageln, Bierkrug-Schieben und Glücksrad. Überall lockten Preise. Schnell geleert war auch der Tombola-Stand der Kita „Benjamin Blümchen“, der massenhaft Preise für Kinder und Erwachsene bereithielt. „Das läuft wirklich gut“, sagte Kita-Chefin Eileen Knabe strahlend.

Kreativ waren zudem etliche Kinder am Mal- und Bastelstand. Liza (6) aus Fürstenwalde, mit geschminktem Regenbogen im Gesicht, hatte schon eine Katze aus Holz angemalt und bei Christa Schultz einen Stoffbeutel gestaltet. Den trug nun ihre Arensdorfer Oma Conny Münch auf dem Rücken umher. Marlon (6) bemalte währenddessen mithilfe von Wolfgang Mielenz einen Holz-Fuchs feuerrot, nebenan gestaltete Amie ihren Hund mit Brauntönen. „Ich komme aus Neuseeland, bin hier wieder bei Oma und Opa zu Besuch“, erklärte sie in gebrochenem Deutsch. Viel Spaß hatte die 11-Jährige auch noch mit dem Clown Widu. Der brachte am späten Nachmittag mit viel Witz, Zaubertricks, Luftballontieren und Seifenblasen Jung und Alt zum Lachen, ehe am Abend das Fest mit einer Disco ausklang.

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