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Riesenernte
Rekordjagd unter Tomatengärtnern

Was für ein dickes Ding: Harald Stegemann hält die „Russische Seele“ in seinen Händen, eine rekordverdächtige Tomatensorte, die er selbst in seinem Garten in Streichwitz angebaut und geerntet hat. Dieses Prachtexemplar bringt 680 Gramm auf die Waage.
Was für ein dickes Ding: Harald Stegemann hält die „Russische Seele“ in seinen Händen, eine rekordverdächtige Tomatensorte, die er selbst in seinem Garten in Streichwitz angebaut und geerntet hat. Dieses Prachtexemplar bringt 680 Gramm auf die Waage. © Foto: Gerrit Freitag
Frank Groneberg / 04.09.2018, 07:00 Uhr - Aktualisiert 04.09.2018, 08:34
Streichwitz (MOZ) Die Rekordjagd ist eröffnet. Nach der Veröffentlichung des Fotos von Änne Helm und ihren Fleischtomaten, die bis zu 660 Gramm auf die Waage bringen, und der Frage an die Leser: „Wer bietet mehr?“, hat sich Harald Stegemann aus Streichwitz in der Redaktion gemeldet. Denn seine Tomaten sind noch schwerer als jene aus Breslack. „Die schwerste, die ich gewogen habe, wiegt 680 Gramm“, schrieb er.

„In den Wochen zuvor hatte ich noch größere, aber die hatte ich nicht gewogen.“ MOZ-Fotograf Gerrit Freitag ist nun nach Streichwitz gefahren und hat nachgewogen – genau 680 Gramm. Damit hält Harald Stegemann vorerst den Rekord. Seine Fleischtomaten gehören einer ganz besonderen Sorte an: „Russische Seele“ lautet deren Name. „Diese Sorte habe ich dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert“, erzählt der Streichwitzer, der in seinem Garten mehr als 80 Tomatenpflanzen hat – Fleischtomaten, Buschtomaten, Cherrytomaten und andere.

Der Großteil der Ernte wird zu Hause verarbeitet zu Tomatensuppe, Tomatensaft, Tomatenketchup und Letscho. „Das macht meine Frau Veronika, sie kocht das alles auch ein.“ Ein  Teil der Cherrytomaten wird getrocknet. Und der ganze Rest wird jeden Tag frisch verzehrt – als Salat, auf der Stulle oder einfach so in den Mund. Im Juni hat er die Pflanze in die Erde gesetzt. Das daraus mal eine Staude wird, die diese prächtigen Tomaten trägt, damit hätte der Hobbygärtner nicht gerechnet. Zum Anfang war das zarte Pflänzlein nur 30 Zentimeter hoch.

Die Riesentomate ist ganz ohne Gewächshaus groß geworden. Als Dünger hat der Streichwitzer lediglich Mist verwendet. Die einzige Pflege, die er der Pflanze gönnte, war das Ausgeizen. Dabei werden Seitentriebe in den Blattachseln so früh wie möglich entfernt.

Harald Stegemann hofft jetzt natürlich, dass seine Tomaten die größten in der Region sind. Aber sind sie das auch wirklich? Ober haben Sie, liebe Leser, noch größere und schwerere Tomaten geerntet? Schreiben Sie uns eine Mail unter eisenhuettenstadt-red@moz.de. Oder rufen Sie uns an: Telefon 03364 403850.

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